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"Papa" Strähhuber sang zum Abschied

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Freising - Es war ein Dankeschön von der kompletten Schulfamilie: Mit Musik und Ansprachen wurde Direktor Alfons Strähhuber in den Ruhestand verabschiedet. Er selbst bewies Sangeskunst.

Kollegen, Weggefährten, Schüler und Vertreter des Elternbeirates ließen es sich nicht nehmen, Oberstudiendirektor Alfons Strähhuber mit Worten, Musikstücken und Geschenken in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden.

Doch die Überraschung des Abends lieferte Strähuber selbst: Mit einer gesungenen Version von Nikolaus Lenaus Gedicht „Drei Zigeuner“ verabschiedete sich der langjähriger Direktor und unterstrich: „Ich stehe jetzt auf der anderen Seite des Lebens. Da kann man vieles mit großer Lockerheit sehen und Freiheiten genießen.“ Zudem dankte er all seinen Mitarbeitern, Kollegen und vor allem den dienstbaren und unentbehrlichen Geistern hinter den Kulissen der Schule.

Strähhubers Vize, Studiendirektor Herbert Ehmann, forderte den scheidenden Direktor auf, sich zurückzulehnen: „Es ist ihr Tag.“ Mit dem Zitat eines Absolventen fasste Ehmann kurz und knapp die Qualitäten des scheidenden Direktors zusammen: „Über all die Jahre war er ein netter Direktor, unser Papa Strähhuber. Wir werden Sie vermissen.“ Aber auch Ehmann selbst konnte sich zurücklehnen. Auch er wird zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand gehen.

Es sei „ehernes Gesetz“ bei der Verabschiedung langjähriger Schulleiter, deren Etappen Revue passieren zu lassen, meinte Ministerialbeauftragter Bernd Zinner. Er gab einen Überblick über Strähhubers Karriere, die ihn von München über Fürstenfeldbruck nach Freising führte.

Strähhubers Kindheit widmete sich Personalratsvorsitzender Bernhard Fenzl, der mit Kinder- und Jugendbildern des Oberstudiendirektors den Besuchern ein Schmunzeln aufs Gesicht zauberten.

Auch Oberbürgermeister Dieter Thalhammer würdigte den Pädagogen. Er lobte Strähhubers Arbeit, in die so wichtige Veränderungen wie das G8, die Ganztagsbetreuung und die Pisa-Studie gefallen sind. Er sei manchmal ein „unbequemer Verhandlungspartner, aber immer leidenschaftlicher Pädagoge“ gewesen.

Mit seinem Einsatz, seiner Leidenschaft und viel Energie habe Strähhuber das Dom-Gymnasium unter die Top 25 der 400 bayerischen Gymnasien gebracht.

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