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Am 1. Oktober hat Simone Sasse den Job der Jugendsozialarbeiterin in Eching übernommen.

Simone Sasse kehrt als Jugendsozialarbeiterin nach Eching zurück

„Das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung“

„Ein komisches Gefühl“ sei es schon gewesen, nach rund 18 Jahren wieder in die eigene Schule zu gehen: Simone Sasse kehrt als neue Jugendsozialarbeiterin beruflich an die Grund- und Mittelschule in Eching zurück, an der sie als kleines Mädchen die ersten vier Schuljahre verbracht hatte.

Seit 1. Oktober befindet sich die Arbeitsstelle die 28-jährigen, studierten Sozialarbeiterin im Schulhaus an der Danziger Straße 4. Sasse, die in Eching aufgewachsen ist und nach Zwischenstationen in Zolling und Hallbergmoos auch seit drei Jahren wieder in ihrer Heimatgemeinde wohnt, ist die dritte Kraft, die nach Detlef Rüsch und Elisabeth Schrögmeier die „Schaltstelle“ der Jugendsozialarbeit innerhalb der Echinger Schulfamilie übernommen hat. Die vor 20 Jahren im Landkreis ins Leben gerufene Einrichtung der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) ist „mittlerweile als fester Bestandteil im Schulalltag nicht mehr wegzudenken“ hieß es jüngst bei der JaS- Jubiläumsfeier im Landratsamt.

Rektor Gerhard Röck und sein Kollegium jedenfalls sind froh, dass die wichtige und zentrale Stelle im Haus, die Schrögmeier wegen der Geburt ihres Sohnes aufgegeben hat, nicht lange vakant geblieben ist. Und Sasse ihrerseits hat ein offenes und freundliches Klima vorgefunden und fühlt sich gut angenommen.

Ihr bisheriger beruflicher Werdegang führte die 28-Jährige nach dem Fachabitur an der Freisinger FOS für Soziales an die Fachhochschule für Soziale Arbeit nach Landshut, die sie mit dem Bachelor abschloss. Ihre erste Festanstellung trat Sasse 2014 in einer heilpädagogischen Schülergruppe in Birkeneck an, wo sie bereits zu Schulzeiten ein Praktikum absolviert hatte und während ihres Studiums in Teilzeit 20 Stunden nebenbei arbeitete. Diese Vollzeitstelle bedeutete im stationären Schichtdienst „sieben Tage – 24 Stunden“ im Einsatz zu sein, so dass sie bereits vielfältige Erfahrungen im Umgang mit – auch schwierigen – Jugendlichensammeln konnte. Nach rund drei Wochen an neuer Wirkungsstätte „befinde ich mich noch in der Kennenlernphase“ sagt Sasse. Mit konkreten Projekten wie Sozialtrainings in einzelnen Klassen wird sie nach den Herbstferien beginnen.

Ihr Arbeitstag fängt schon vor Unterrichtsbeginn an, wenn sie als allererstes das Schülercafé aufsperrt für diejenigen Mädchen und Buben, die bereits einige Zeit vor der ersten Stunde in der Schule ankommen – wie beispielsweise die „Fahrschüler“. Grundsätzlich ist sie Ansprechpartnerin „für alle“ und während der Schulzeit von Montag bis Freitag erreichbar. Schüler, Eltern, aber auch die Kollegen können sie ohne bürokratische Hürden kontaktieren, „wenn’s irgendwo hakt“. Und ganz wichtig: „Für alle Gespräche gilt die Schweigepflicht und es ist kostenlos“.

Und wie ist es zu ihrer Berufswahl gekommen? Sie wollte auf jeden Fall etwas „Kommunikatives, bei dem man viel mit Menschen“ zu tun hat. „Das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung“, sagt sie. „Die Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist spannend“.

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