Bertl hat immer alles im Blick: Der Einsiedlerkrebs darf sich ab sofort „Mister Freising“ nennen. Zurecht!

Foto-Wettbewerb des Tierschutzvereins

Das sind die schönsten Freisinger!

Sie haben keine langen beine, sind aber trotzdem echte Schönheiten: Hündin Sophie und Einsiedlerkrebs Bertl sind Miss und Mister Freising 2016. Bei der Foto-Mitmachaktion des Tierschutzvereins setzten sie sich gegen über 120 andere Tiere aus dem Landkreis durch.

Freising – Die tierischen Portraits wurden im Asamfoyer präsentiert – schön, süß, witzig. Die schneeweiße Sophie wirkt, als würde sie über die grüne Wiese schweben. Die Ohren fliegen, die schwarzen Knopfaugen blicken freudig in die Kamera, das Hündchen scheint sogar zu lächeln. 

Bertl hat immer alles im Blick: Der Einsiedlerkrebs darf sich ab sofort „Mister Freising“ nennen. Zurecht!

Diesen Moment hat Sophies Frauchen Sibille Bayer eingefangen und damit für ihren Vierbeiner den Titel „Miss Freising“ geholt. „Mister Freising 2016“ darf sich nun Bertl nennen, der bunte Einsiedlerkrebs der Familie Tilgner, der mit seinen hellblauen Augen eher skeptisch aus seinem Häuschen blickt. „Miss und Mister Freising“ hieß heuer die Mitmach-Aktion des Tierschutzvereins unter der Federführuang von 2. Vorsitzender Heike Scheffler. Der Verein hatte alle Tierbesitzer aus dem Landkreis dazu aufgerufen, ein Portrait-Foto von ihren Lieblingen einzusenden. Über 300 Fotos gingen ein, die schönsten 123 wurden auf Rahmen gespannt und waren am Wochenende im Asamfoyer zu sehen. Die Aktion stand unter der Schirmherrschaft von OB Tobias Eschenbacher, der sich selbst mit einem Foto von seiner Katze beteiligt hatte. Bei der Vernissage am Freitag schlenderten viele Besucher zu den „tierischen“ Liedern von Petra Lewi durch das Labyrinth aus Stellwänden, stupsten sich an, lachten, stolz, ihren Liebling in einer öffentlichen Ausstellung zu sehen. Bei der Finissage am Sonntag wurden die Gewinner bekannt gegeben.

Als würde sie schweben: Die schneeweiße Sophie machte bei den Damen das Rennen.

Eine zwölfköpfige Jury, der auch FT-Fotograf Rainer Lehmann angehörte, hatte sie gewählt sowie zehn weitere Tiere, die die Monate des neuen TSV-Kalenders zieren werden. Der Kalender wird voraussichtlich ab Anfang September erhältlich sein, unter anderem in der Bahnhofsbuchhandlung sowie im Pfotenstüberl in Lerchenfeld. Frauchen und Herrchen von Sophie und Bertl nahmen stellvertretend für ihre tierischen Familienmitglieder die Pokale entgegen sowie jeweils einen Brunch-Gutschein des Freisinger Marriott Hotels und einen Gutschein über 50 Euro vom Pfotenstüberl – den Bertls Familie gleich für die vielen Kätzchen spendete, um die sich Wally Popp, Leiterin des Fachbereichs Katzen, momentan kümmern muss. Weitere Spenden sammelte der Verein mit einer Tombola, das Geld fließt in das Kastrationsprogramm für wild lebende Katzen im Landkreis.

Teresa Pancritius


Gut zu wissen

Im Rahmen der Ausstellung wurde die neue Spendenhotline des Tierschutzvereins vorgestellt. Wer die Telefonnummer (0 81 61) 2 47 94 79 wählt, spendet fünf Euro, die direkt in den Bau der Tierherberge fließen. Das Geld wird über die nächste Telefonrechnung abgebucht.


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