Sparkasse Freising

Kein Eingriff ins Filialnetz

Freising - „Die Sparkasse Freising wird heuer keine Standortentscheidung treffen.“ So kommentierte Vorstandsvorsitzender Johann Kirsch die bayernweit geplante Filialnetzausdünnung. Dennoch gibt es bald eine neue Serviceausrichtung. Stichwort: „Fit machen für die Zukunft“.

„Wir werden uns neu in Richtung Zukunft ausrichten“, erklärt Johann Kirsch. „Wir wollen alle möglichen medialen Plattformen und Möglichkeiten ausnutzen und ausbauen.“ Dabei aber gelte vor allem eine Prämisse: „Wir werden uns trotz aller Technik klar von Direktbanken unterscheiden. Denn es wird immer auch den Kontakt zum Servicepartner geben, das bekannte Gegenüber.“ Das neue Modell beruhe auf mehreren Säulen: Sparkassenkunden können künftig Beratungsplattformen wählen, kleinere Transaktionen über eine Internetfiliale abwickeln oder via Transaktionsplattform vollumfängliche Produkte der Sparkasse erwerben und Abschlüsse tätigen. 

Aber auch persönliche Beratung steckt im Portfolio: unter anderem auch via Telefon, Video-Chat oder ähnlichen Wegen. Kirsch: „Daran arbeiten wir mit Hochdruck.“ Was es bereits ab Ende April geben soll: ein zukunftsfähiges Zahlungsmittel für Interneteinkäufe. „Bei uns heißt das Pay Direct“, sagt Kirsch: „Und im Gegensatz zu Pay Pal, das aus Übersee stammt, bleiben persönliche Daten im Lande.“ Denn Pay Direct wird von den deutschen Banken und den Sparkassen getragen. Dieser Umbau in Richtung Zukunft muss dann bei den Kunden ankommen. 

Kirsch: „Das dauert sicher ein paar Jahre.“ Wenn nötig, werde man dann wieder über weitere „funktionelle Optimierungen“ nachdenken. Da könnte eine Variante auch das Zusammenfassen von kleineren Filialen zu einem neuen Standort sein.

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