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Es ist noch ein vorläufiger Plan, doch mit diesem Kreisverkehr könnten bald die Abzweigungen Wang und Schweinersdorf an die Staatsstraße 2085 zwischen Mauern und Moosburg geknüpft werden. Dann soll an dieser Stelle endlich auch die letzte Lücke des Radwegs geschlossen werden.

Gemeinde Wang gibt Planung bekannt

Weiterer Kreisverkehr zwischen Mauern und Moosburg geplant

Wang – Gerade erst wurde in Moosburg ein zweiter Kreisverkehr im Nordwesten auf Eis gelegt. Nun wird bekannt: In der Gemeinde Wang wird ein paar Hundert Meter weiter ebenfalls ein neuer Kreisel geplant.

Wang – Noch vor kurzem debattierten Moosburgs Stadträte hitzig über einen neuen Kreisverkehr am Ortsausgang Richtung Mauern. Eine endgültige Entscheidung wurde offengelassen (wir haben berichtet). Nun wird bekannt: Gerade einmal ein paar hundert Meter weiter wird an der gleichen Strecke, der St 2085, ein weiterer Kreisel geplant. Mit seiner Hilfe könnte zum einen die Radweg-Lücke zwischen Mauern und Moosburg endlich geschlossen werden. Zum anderen soll ein leidiger Unfallschwerpunkt entschärft werden.

Weil der Radweg entlang der vielbefahrenen St 2085 zwischen Mauern und Moosburg bei Zieglberg (Gemeinde Wang) unterbrochen ist, sagt selbst Wangs Bürgermeister Hans Eichinger: „Ich radl ja gern mal Richtung Mauern. Aber bei dem starken Verkehr kriegt man wirklich Zustände.“ Einen durchgehenden Radweg sehne er sich deshalb seit Jahren herbei. Umso erfreulicher für den Gemeindechef, dass er jetzt von einer weit fortgeschrittenen Planung für eine neue Straßenführung berichten kann.

Es geht um den Abschnitt der Staatsstraße, an dem kurz hintereinander die Abzweigungen Richtung Schweinersdorf und Wang liegen. Geplant ist nun, alle vier Richtungen mit einem Kreisverkehr zu verknüpfen, der auch Radfahrern ein sicheres Queren ermöglicht. Eichinger: „Ursprünglich war der Bau einer Ortsumgehung von Zieglberg angedacht, an der die Radfahrer jedoch zwei mal die Staatsstraße gekreuzt hätten – was wieder zwei zusätzliche Unfallschwerpunkte bedeutet hätte.“ Ein Kreisel sei aber auch deshalb sinnvoll, weil die unfallträchtige T-Kreuzung nach Schweinersdorf entfalle.

Mitte 2017 könnte es losgehen

Die vorläufigen Planunterlagen, die eine Firma im Auftrag der Straßenbauverwaltung erstellt hat, seien bereits in Richtung der Obersten Baubehörde weitergeleitet worden. Dort könnte, so hofft Eichinger, schon im September eine Entscheidung fallen. „Wenn alles gut läuft, folgt im Winter die Ausschreibung und Mitte 2017 geht der Bau los“, sagt Hans Eichinger. Eine Fertigstellung sei noch im Jahr 2018 möglich. Das hänge jedoch von vielen Faktoren ab.

Bleibt es bei der Planung, wird die Staatsstraße dann um rund vier Meter Richtung Westen verlegt. Während auf der einen Seite Platz für den Radweg geschaffen wird, ist auf der anderen Seite im Bereich des bestehenden Grabens ein Regenrückhaltebecken mit bis zu 3000 Kubikmetern Fassungsvermögen angedacht.

Dass es im Zuge der Erschließung des Neubaugebiets „Amperauen“ im Moosburger Nordwesten in ein paar Jahren dann drei Kreisverkehre kurz hintereinander geben könnte, denn einer existiert ja bereits jetzt, kommentiert Hans Eichinger wie folgt: „Unser Kreisverkehr hat mit dem Moosburger überhaupt nichts zu tun.“

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