Althegnenberg

Mehr Utopie als Realität

Althegnenberg – Das Fazit zum Strategieplan FFB 2040 fällt bisher alles andere als gut aus. „Alle sind unzufrieden“, berichtete Rathauschef Paul Dosch (WG BI) jetzt im Gemeinderat auch von anderen Bürgermeister-Kollegen.

Vor zwei Jahren hatte man sich in Althegnenberg für die Teilnahme an dieser Strukturanalyse entschieden, die das Entwicklungspotenzial des Landkreises aufzeigen sollte. Nun stellte Dosch kurz die Ergebnisse der bisherigen drei Workshops im Gremium vor.

„Utopische Sachen wie eine S-Bahnhaltestelle bis Althegnenberg sind drin“, kritisierte Andreas Widemann (CSU). Aber kurzfristig realisierbare Projekte wie ein Radweg würden nicht vorkommen. „Das zuständige Architekturbüro hatte auch eine Straßenbahn vom Maisacher Bahnhof bis zum Brucker Fliegerhorst drin“, ergänzte Dosch kopfschüttelnd. Peter Neubauer (DG Hörbach) meinte hierzu: „Diese Kosten sind in den Wind gesetzt. So etwas brauchen wir nimmer.“

Zweiter Bürgermeister Ludwig Schmid (CSU) fragte, ob man anhand dieser Analyse von neutraler Seite bessere Chancen hätte, politisch weiter vorzugehen, beispielsweise beim Stundentakt der Bahn. „Machen müssen das schon wir“, betonte Dosch. Die Ergebnisse der Analyse könnte man lediglich mit einbeziehen. Im Endeffekt seien das Ganze nur Entwicklungspläne, mehr nicht, so das Gemeindeoberhaupt abschließend.

Der Gemeinderat nahm Kenntnis von der Analyse. Von dem Angebot, dass ein Planer im Gremium das Projekt weiter erläutert, wird man nicht Gebrauch machen. Diese knapp 800 Euro an weiteren Kosten könne man sich sparen, so der einstimmige Tenor. stephanie hartl

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