Wie die Honigkuchenpferde: Christine Jäger (r.) und Tochter waren begeistert von Sebastian Reich und Amanda. tb-foto

Die Tagblatt-Publikumskritik

Amanda nicht nur im Fasching ein Kracher

Fürstenfeldbruck – „Was für ein netter Mensch“, sagt Christine Jäger, nachdem sie gemeinsam mit ihrer Tochter Michaela (18) als Tagblatt-Kritikerin bei Bauchredner Sebastian Reich und seiner Nilpferddame Amanda im Publikum saß.

 „Es war toll. Genauso, wie ich es mir erhofft hatte“, so die 48-jährige Allingerin, die Reich und seine tierische Freundin bisher nur aus dem Fernsehen von seinen Faschings-Auftritten kannte.

„Man sieht ihm nichts an, wenn er die Amanda spricht. Nur der Hals bewegt sich leicht“, hat Jäger, die weit vorne saß, beobachten können. „Unglaublich.“ Richtig beeindruckend wurde es dann, als Reich weitere Puppen dazuholte: Hausmeister Schorsch, ein Choleriker, der für Ordnung sorgen wollte, den Stimmungs-Esel, der einen Kalauer nach dem anderen erzählt hat, und natürlich den Spezifisch. Insgesamt zeigte der Kabarettist also gekonnt fünf verschiedene Stimmlagen und Sprechweisen – und das teilweise in schnellem Wechsel. Und dann gab sich Reich auch noch selbst eine andere Stimme. „Das war mein Highlight.“

Doch nicht nur handwerklich, auch inhaltlich war der Abend ein Kracher, findet Jäger. „Zuerst war die Amanda ein bisserl zickig, weil sie mit dem Sebastian Diät machen soll.“ Aber weil Amanda diejenige sei, die bei den beiden die Hosen anhat, setzte sich die Nilpferdfrau über die Regeln hinweg. „Sie ist immer wieder hinter die Bühne geschlichen und hat Essen gesucht – und gefunden.“ Dann sei Amanda wieder ganz die Alte gewesen: laut, frech und ultrakomisch.

Jäger schwärmt nach der Show auch davon, wie Reich das Publikum in Bruck miteinbezogen hat. „Das war das erste Mal, dass mir in drei Stunden nicht der Arsch eingeschlafen ist“, sagt Jäger.  can

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