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Menschliche Lichterkette: So sah das Ganze bei einer ähnlichen Aktion gegen Terror und Gewalt in München im Dezember aus.  

Für den Weltfrieden

Eine menschliche Lichterkette durch Bruck

Fürstenfeldbruck – Mit einer menschlichen Lichterkette will das Eine Welt Zentrum am Dienstag ein Zeichen für den Weltfrieden setzen.

Alle Bürger sind eingeladen, gemeinsam eine Lichterkette durch die Innenstadt zu bilden. Vorsitzende Michaela Bock erklärt, worauf es bei der Aktion ankommt, wie die Organisation abläuft und ob die Besucher selbst Kerzen mitnehmen sollen.

Frau Bock, wie lief die Organisation ab?

Das Eine Welt Zentrum ist ein Dachverband für viele verschiedene Organisationen und Verbände, wie zum Beispiel Help Liberia, Aktiv für Afrika oder dem Brucker Tauschring. Jede von diesen Organisationen hat eine Verteilerliste mit E-Mailadressen. Über diese haben wir die Einladungen schnell und unkompliziert verschickt.

Wie viele Menschen erwarten Sie? 

Das ist schwierig zu sagen, da wir nicht wissen, wie viele Flüchtlinge kommen – von denen wir natürlich hoffen, dass sie mitmachen. Wir denken, dass etwa 80 bis 100 Menschen da sind. Von der Sparkasse am Hauptplatz ausgehend bilden wir die Menschenkette zuerst in Richtung Amperbrücke. Wenn – und das hoffen wir– mehr Leute da sind, erweitern wir die Kette in Richtung Rathaus. Im besten Fall reicht die Menschen- und Lichterkette also vom Rathaus bis zur Amperbrücke.

Sollen die Bürger ihre Kerzen selbst mitbringen? 

Ja, nach Möglichkeit sollte jeder sein eigenes Licht mitbringen. Es müssen allerdings nicht unbedingt Kerzen sein. Taschenlampen oder ähnliches sind auch in Ordnung. Uns ist jede Art von Licht willkommen. Wir haben aber auch noch einige Lichter vorrätig und können aushelfen falls es Bedarf gibt.

Wir würden sie das Ziel ihrer Aktion beschreiben?

Das ist ganz schnell formuliert. Ziel ist es, von Fürstenfeldbruck aus ein Zeichen für den Weltfrieden zu setzen.

Auf einen Blick: 

Teilnehmer treffen sich am Dienstag um 18.30 Uhr an der Sparkasse an der Hauptstraße. Von dort aus werden sich die Besucher verteilen – in Richtung Amperbrücke und in Richtung Rathaus. Die Lichter (neben Kerzen sind auch andere Lichtquellen erlaubt) soll jeder selbst mitbringen.

von Johannes Thalmayr

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