+
Alles im Fluss: Die Bauarbeiten am Rathausvorplatz – auch für das Bacherl – laufen. 

Bürgerversammlung

Hier entsteht der Emmeringer Rathaus-Bach

Emmering – Voll besetzt waren die Tische im großen Saal des Bürgerhauses. Die Bürgerversammlung hatte viele Interessierte angelockt. Rathauschef Michael Schanderl (FW) freute das. Denn es gab Wichtiges zu besprechen, besonders die Umbaumaßnahmen am und um das Rathaus.

 „In den vergangenen Wochen ist dieses Thema häufig diskutiert und auch kritisiert worden“, erklärte er. Den Vorwurf, die Arbeiten seien Geldverschwendung, wies er erneut zurück. Außerdem verteidigte er das Bacherl, also die künstliche Wasserrinne vor dem Rathaus.

Schanderl stellte klar: Das Gebäude und dessen unmittelbares Umfeld seien repräsentativ für die Kommune. „Und zwar für die nächsten Jahrzehnte.“ Zudem werde ein nicht unerheblicher Teil der Kosten durch das Städtebauförderprogramm finanziert. „Die Arbeiten schreiten gut voran, der Radweg ist schon wieder befahrbar. Wenn alles fertiggestellt ist, können wir noch einmal diskutieren“, sagte er.

Zudem ging es um die Neugestaltung der Ortsmitte. „Dazu hatten wir Ortsplaner Michael Luska beauftragt. Er hat auch mit den Bürgern Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet.“ Die Konzepte beziehen sich auf die drei Hauptbereiche alter Dorfkern, Rathaus sowie Bürgerhaus und Amperhalle. Beispielsweise könnte das ehemalige Areal des TV Emmering neugestaltet und künftig auch von Freizeitsportlern genutzt werden.

Allgemein gelte es, den Erholungswert zu fördern, etwa durch den Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes. Geschützt werden müssten die Wiesen und Wälder entlang der Amper. Bezüglich der Verkehrssituation wurde der Ausbau der Straße Lauscherwörth genannt, die Ortsdurchfahrt soll für Durchgangsverkehr unattraktiver werden.

Im Jahr 2017 sollen vor allem dringende Projekte umgesetzt werden. Schließlich sei die Gemeinde heuer durch den Rathausumbau finanziell stark gefordert gewesen. Die möglichen Konzepte können laut den Ortsplanern in den kommenden 15 Jahren umgesetzt werden. Was konkret wann passiert, muss der Gemeinderat je nach finanzieller Lage der Kommune entscheiden.

Otfrid Lankes regte in der Bürgerversammlung an, dass Emmering eine Partnerschaft mit einer EU-Gemeinde eingehen solle. Schanderl bedankte sich für die Anregung. (rm)

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Listerien-Alarm: Metzger der Hofpfisterei ruft Wurstwaren zurück

Emmering - Die Öko-Metzgerei Landfrau  - die hauseigene Metzgerei der Hofpfisterei -  bittet ihre Kunden, bestimmte Wurstsorten nicht zu verzehren. Sie könnten mit …
Listerien-Alarm: Metzger der Hofpfisterei ruft Wurstwaren zurück

Schrecklicher Geruch: In meiner Wohnung lag ein Toter

Fürstenfeldbruck - Bettina M. war so froh, als sie endlich eine Wohnung fand. Doch ein übler Gestank wollte einfach nicht verschwinden. Dann erfuhr sie: In ihrer Wohnung …
Schrecklicher Geruch: In meiner Wohnung lag ein Toter

Kinderhaus macht Gewinn

Egenhofen – Kinderhäuser sind keine Unternehmen und müssen keine Gewinne machen. Umso erfreuter nahmen die Gemeinderäte die Jahresrechnung der Kinderhauses Aufkirchen …
Kinderhaus macht Gewinn

Bürgerinitiative klagt über mehr Flieger

Jesenwang – Eine deutliche Zunahme der Hobbyfliegerei auf dem Jesenwanger Flugplatz beklagt die Bürgervereinigung (BV) Fluglärm – „sehr zum Leidwesen der lärmgeplagten …
Bürgerinitiative klagt über mehr Flieger

Kommentare

filius der große
(0)(0)

fehlt nur noch ne anständige brücker uber den fluss ........
emmering die machen der kreisstadt erhebliche konkurrenz - au weia

Bruckerin
(0)(0)

Das ist ja fast was für den Bund der Steuerzahler: "die Pissrinne von Emmering" :-)

Feldschütz
(0)(0)

Den Ortsplaner sollte Schanderl mal für eine nachhaltige Verkehrsplanung der Kreisstrasse einsetzen.Dann kann der mal was Konstruktives planen und muss sich nicht mit St.Florian-Rinnen vor dem Rathaus auf Kosten des Bundes beschäftigen.