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So sah es am Ufer aus: Flaschen und jede Menge Müll.

Ausschuss bestimmt:

Nach ausufernder Abiparty: Mehr Kontrolle am Emmeringer See

Emmering – Jugendliche hatten ihren Schulabschluss am Seeufer gefeiert. So weit, so gut. Doch danach gab es richtig Ärger.  

Leere Getränkedosen, kaputte Glasflaschen und jede Menge Müll – das waren die Hinterlassenschaften von Schülern der Brucker Fach- und Berufsoberschule, die kürzlich ihren Abschluss am Ufer des Emmeringer Sees feierten (wir berichteten). Freiwillige hatten den Unrat hinterher aufräumen müssen. Das Ärgernis wird nun Folgen haben. Der Emmeringer Sozial-, Kultur- und Sportausschuss setzte sich nun zusammen und diskutierte über die weitere Vorgehensweise.

„Wie gehen wir damit um?“, fragte Ausschussmitglied Eberhard Uhrich (SPD) in die Runde. Sabine Heinrich (CSU) schlug vor, solche Veranstaltungen in Zukunft einfach nicht mehr zuzulassen. Am Pucher Meer beispielsweise gäbe es bereits solche Verbote. „Es ist schwierig so eine Feier zu verbieten“, sagte Bürgermeister Michael Schanderl (FW) und winkte ab. Schließlich sei die Feier keine angemeldete Veranstaltung gewesen. Die Gruppe Jugendlicher hatte sich spontan am Seeufer getroffen, erklärte er.

„Gott sei Dank war kein Badewetter zu der Zeit“, sagte Schanderl weiter. Andernfalls hätten sich Badegäste verletzten können. Denn die Absolventen hatten unter anderem auf der Liegewiese Glasscherben und leere Dosen hinterlassen.

„Es ist überraschend, dass zu diesem Zeitpunkt kein Sicherheitsdienst am See unterwegs war“, sagte Schanderl. Denn dass junge Leute dort unten feiern, sei in der Vergangenheit schon öfter vorgekommen. Man hätte also davon ausgehen können, dass das auch in diesem Jahr wieder so sein wird. In der Runde vermutete man, dass der Sicherheitsdienst wegen des wechselhaften Wetters nicht daran gedacht hätte, dass die Schüler unter freiem Himmel am See feiern könnten.

Am Ende der Sitzung wurde beschlossen, dass die Präsenz von Sicherheitskräften am Emmeringer See neu geregelt werden müsse. „Außerdem haben die betreffenden Schulleitungen Post von mir erhalten“, so der Emmeringer Rathauschef. Dann dankte er den Bürgern, die freiwillig beim Aufräumen des Unrates geholfen hatten.  

rm

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