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Ein „schäbiges Bild“ bietet nach BBV-Auffassung der Volksfestplatz.

Langzeit-Antrag

Den Festplatz aufhübschen

Fürstenfeldbruck – Wie macht man den Volksfestplatz schöner? Die BBV will mit einem Antrag eine Aufhübschung erreichen. Doch es scheint klar, dass man wohl hauptsächlich in den Eingangsbereichen etwas neu gestalten kann.

Eine Schönheit ist der Volksfestplatz nicht, wie Karl Danke den Antrag begründete: „Wenn man drüber radelt, geht einem nicht gerade das Herz auf.“ Schon der Eingangsbereich an der Jahnhalle mache durch beschädigte Randsteine ein „schäbiges Bild“. Deswegen hat die BBV-Stadtratsfraktion beantragt, den Platz und seine Eingangsbereiche neu zu gestalten und damit aufzuwerten.

Es könnten etwa an den ständigen Parkplätzen auch Bäume und Hecken gepflanzt werden. Außerdem fordert der Antrag grundsätzlich dazu auf, über alte Ideen wie ein mögliches Parkdeck und einen Bolzplatz am Platz nachzudenken. Mit den Vorschlägen der Verwaltung war die BBV dann aber nicht ganz zufrieden. „Wir hätten uns mehr erwartet“, sagte Danke.

Stadtverwaltung soll kleinere Maßnahmen planen

Die Rathausverwaltung hatte im Planungs- und Bauausschuss keine konkreten Vorschläge gemacht, sondern nur empfohlen, das Projekt weiter zu verfolgen. Auch Uli Schmetz (SPD) kritisierte diesen Vorschlag: „Ich bin enttäuscht, im Grunde genommen ist der Vorschlag nichts anderes als der eigentliche Antrag.“ Er monierte die lange Bearbeitungsdauer seit Antrags-Eingang von eineinhalb Jahren und sagte, dies sei derzeit üblicher Arbeitsstil im Rathaus. „Die Verwaltung hat aus dem Vorschlag das herausgeholt, was geht“, fand dagegen CSU-Fraktionsvorsitzender Andreas Lohde. Man solle sich jetzt mit konkreten Forderungen zurückhalten, sondern erst die Bestandssituation aufnehmen. Dann könne man zum Beispiel erst einmal den notwendigen Bedarf der Fläche für das Volksfest feststellen. Bürgermeister Erich Raff (CSU) sagte zur langen Bearbeitungsdauer, der Antrag habe eben keine dringende Priorität und die BBV habe den Antrag auch nicht forciert.

Der zuständige Sachgebietsleiter Markus Reize gab grundsätzlich zu bedenken, dass der Platz wegen der Volksfest-Nutzung nun mal das restliche Jahr über als leere Fläche bestehen bleiben müsse. Ähnlich wie die Münchner Theresienwiese. Für eine Verschönerung der Eingangsbereiche könne man aber gewiss Lösungen finden. Der Ausschuss beschloss deshalb einstimmig, die Verwaltung solle kleinere Maßnahmen planen und den Stadträten dann wieder vorstellen.

von Fabian Dilger

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