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Die Stadt hat die Zuschüsse für das Veranstaltungsforum gekürzt.

Stadt kürzt Gelder

25.000 Euro weniger für Kultur

Fürstenfeldbruck - Normalerweise erhält das Veranstaltungsforum von der Stadt 100 000 Euro jährlich für kleinere Reparaturen und um technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben. Doch jetzt wurde der Betrag um 25 000 Euro gekürzt.

Klammheimlich, wie Kulturreferent Klaus Wollenberg (FDP) in der jüngsten Stadtratssitzung mutmaßte. Seine Vorwürfe richteten sich auch an Sitzungsleiterin und 3. Bürgermeisterin Karin Geißler (Grüne). „Das war nicht transparent, Verwaltung und Sitzungsleitung müssen mit offenen Karten spielen.“ Es könne nicht sein, dass die lebenswichtige Position für Fürstenfeld gekürzt wird. „Und schon gar nicht, ohne, dass jemand etwas davon weiß.“

Auf die Vorwürfe hin gab Geißler zu, dass sie Gelder gekürzt wurden. Sie verwies auf Seite 19 im Haushalt, auf der die Summe von 75 000 Euro eingetragen ist. Befriedend schaltete sich am Ende der amtierende Bürgermeister Erich Raff (CSU) ein: „Ich bin sicher, wir werden eine Lösung finden.“

Daran glaubt auch Fürstenfeld-Chef Norbert Leinweber, wie er auf Nachfrage dem Tagblatt sagte. Er betont, dass er das Geld braucht, um das Haus in Schuss zu halten und um konkurrenzfähig zu bleiben. Unter anderem stehe die Anschaffung neuer Funkmikros an. Das könne man nicht verschieben. Die Kürzung habe sich seiner Kenntnis entzogen. Ohne den Verantwortlichen zu fragen, sei eine Streichung von Mitteln suboptimal. „So arbeitet man nicht untereinander.“ (vu/fd)

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