Das Bruckenmanderl, viel beschäftigt, nimmt sich ab und an Zeit, um eine Mundart-Kolumne im Brucker Tagblatt zu schreiben.

S´Bruckenmanderl moant

B 2: An Bürgermeister Raff ko ma gar ned gnua lobn

Fürstenfeldbruck -In seiner neuen Kolumne widmet sich das Bruckenmanderl dem amtierenden Bürgermeister Raff und der B2.

A „passt scho’“ glangt. Oba eigentli kannt ma eam gor ned gnua lobn, den amtierendn Oberbürgermeistersesselverweser Raff. In für an Brucker Kommunalpolitiker seltena Offnheit und bemerkenswerta Kürze hot er in seim Leserbriaf darglegt, warum in den vergangena fuchzg Jahrn nix aus da Verlegung da Bundesstraße 2 ausm Stadtzentrum worn is: Man woit der jeweils an Buagamoasta stellendn Partei oda Wählergruppierung den Erfoig ned gönna, ja man woit sogar de jeweils für a Verlegung eintretende Fraktion in de eigene Falln treibn.

Des war scho domois so, ois vor mehr ois fuchzg Jahrn da seinerzeitige Verkehrsminista Schorsch Leber nach am gmeinsamn Abendessen im Hotel Post den damalign Stadträtn und dem SPD-Buagamoasta Willy Buchauer zum Abschied zuagrufn hot: „Sie sind am Zug, meine Herrn“ und den Baubeginn für de so genannte Hölzltrasse fürs kommende Jahr angekündigt hot.

Wos ja ned passiert is, weil domois unter anderm de CSU quergschossn hot. Und mittlerweil, fuchzg Jahr spata, scheint a de Idee der Deichstegtrass’, de kloane, abgspeckte Schwesta da Hölzltrass, für imma verbrannt z’sei. Z’letzt hot ma da Bevölkerung seitens da BBV, hoibherzi unterstützt vo da SPD, des Luftschloss vorgaukelt, daas de Verlegung der B 2 auf de Autobahn mögli waar.

Des ham ja dejenigen, de de Idee dazua ghabt ham, ned amoi soiba glaubt. Deshoib is an Raff sei bisheriges Abwartn, den Woiknkuckucks-heim-Stadtratsbeschluss, de Verlegung der B 2 auf de Autobahn z’beantragn, nur foigerichti gwen. Dejenigen, de si de Suppn einbrockt ham, soitns eigentli soiba auslöffln.

Wos oba ned hoaßt, daas ma si deshoib nimma um de Zutatn für a neie, genießbare Suppn kümmern muaß. Des is bislang unterbliem. Und des alloans kannt ma am Amtsverweser Raff vorwerfn. Es is längst überfälli, daas si da Brucker Stadtrat endli Gedankn darüber macht, wia ma am schnellstn und vernünftigsten an weitern, längst notwendign Amperübergang in da Stadt verwirklichn ko. Wenn ma dann gleichzeiti auf den z’bauendn Amperübergang a de B 2 verlegn kannt, waars no bessa. Dann miaßat da Bund den Löwenanteil der Investitionskostn tragn und ned, wenn de Stadt soiba ois Bauherr auftretat, des ohnehi finanziell klamme Bruck.

Nix für unguad, bis zum nextenmoi...

‘s Bruckenmanderl

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