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Für Fahrradfahrer soll es in Fürstenfeldbruck bald bessere Wege geben.

Mehrere Strecken werden ausgebaut

Hier soll es für Radler bald leichter gehen

Fürstenfeldbruck – Radler sollen angenehmer durch die Stadt kommen: Entlang der Augsburger Straße in Richtung Hasenheide sind diverse Verbesserungen angedacht – vor allem sollen die Fahrradfahrer wesentlich mehr Platz bekommen.

Bei der Umplanung sind Experten am Werk: Das Planungsbüro VAR aus Darmstadt beschäftigt sich hauptsächlich mit Lösungen bei der Rad- und Fußverkehrsplanung. Der Planer Benjamin Schneider stellte im Umwelt- und Verkehrsausschuss die ersten Ausarbeitungen vor. Diese betreffen den Abschnitt auf der Augsburger Straße/B 2 von der Stadtmitte in Richtung Hasenheide.

Überplant wird die Strecke in einer Länge von 825 Metern von der Philipp-Weiß-Straße bis zur Kreuzung Am Ährenfeld nach dem Penny-Markt. Diese Route sei eine „wichtige Radverkehrsbindung“, sagte Schneider – zum Beispiel auch im Hinblick auf die anstehende Konversion des Fliegerhorstes. Dass auf dieser gut frequentierten Strecke nicht immer vorschriftsmäßig gefahren wird, musste Schneider bei einer Verkehrszählung vor Ort auch selbst feststellen.

„Wild und gefährlich“ seien einige Radler hier unterwegs, zum Beispiel am Knotenpunkt auf Höhe der Kapellenstraße. Damit der Radverkehr auf der gesamten Strecke besser fließen kann, ist vor allem mehr Platz vonnöten, erklärte Schneider den Ausschussmitgliedern. So gibt es zwischen Philipp-Weiß- und Kapellenstraße noch überhaupt keine spezielle Infrastruktur für Radler.

Hier soll auf beiden Fahrbahnseiten deswegen ein Radfahrstreifen entstehen. Der Platz dafür soll durch einen Rückbau des bestehenden Gehwegs auf der Westseite gewonnen werden. Ähnlich sieht es auf dem längsten Abschnitt zwischen Kapellen- und Kronprinz-Rupprecht-Straße aus: Richtung Stadtmitte soll es dort ebenfalls einen extra Streifen auf der Fahrbahn geben.

Stadtauswärts kann weiter mit dem bestehenden getrennten Geh- und Radweg gearbeitet werden – diese müssen aber deutlich breiter werden, als sie bisher sind. Auf diesem Bauabschnitt müssen deswegen wohl einige Parkbuchten rückgebaut werden. Nun werden die Planungen erst einmal an das Staatliche Bauamt übermittelt, das wegen dem Status als Bundesstraße ebenfalls involviert sein muss, sagte der Verkehrsplaner der Stadt, Matthias Fiedler.

Nach Rückmeldung der Fachbehörde könne man dann in die Öffentlichkeitsbeteiligung einsteigen. Interessengruppen wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und der Seniorenbeirat sowie die Bürger selbst sollen eingebunden werden, sagte Fiedler. Der Beginn der Baumaßnahmen ist für 2017 anvisiert. Kostenschätzungen könne man in diesem Planungszustand noch nicht abgeben, sagte Fiedler.

von Fabian Dilger

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