Kettenhemd, Wollhemd und lederne Schuhe: So sahen die Römer aus, die im 2. und 3. Jahrhundert in der Region als Landvermesser tätig waren. Foto: tb

Museum am Klostergelände

Die Römer kommen nach Bruck

Fürstenfeldbruck – Die Römer kommen nach Bruck. Natürlich keine echten. Aber die Mitglieder der Gruppe Pedites Singulares (ausgewählte Fußtruppen) aus Dasing kommen nahe an die damaligen Leibwächter des Provinzstatthalters ran.

Sie tragen Kettenhemden, Wollumhang und lateinische Namen. Ihre Ausrüstung ist der von römischen Landvermessern des 2. bis 3. Jahrhunderts nach Christus nachempfunden. In Bruck zeigen sie anlässlich des internationalen Museumstags in authentischer Art und Weise, wie die Menschen früher Land ausgemessen haben.

Dazu bringen sie auch originalgetreues Handwerkszeug aus der Zeit der Römer mit. Etwa jede Stunde gibt es eine Voführung. Dazwischen haben Besucher die Chance, mit den Darstellern zu reden und sich über die Geschichte der Römer zu informieren.

„Die kennen sich wahnsinnig gut aus“, sagt Fritz Aneder (64) vom historischen Verein für die Stadt und den Landkreis Bruck. Die Gemeinschaft hat die nachgemachten Römer eingeladen. „Ich habe die Truppe in Augsburg gesehen und war fasziniert davon, wie detailgetreu sie ihre Vorführungen umsetzen“, sagt Aneder. „Ich freue mich schon darauf, dass sie am Klosterhof neben dem Brunnen auftreten.“ Und auch für die Kinder ist etwas Besonderes geboten: Sie können Mühle-Spiele basteln.  

Die Römer

sind am Sonntag, 22. Mai, von 11 bis 17 Uhr, zu Gast vor dem Museum auf dem Klostergelände. Am Nachmittag bietet der Historische Verein Kaffee und Kuchen an. Der Eintritt ist frei.

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