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Bei Kaffee und Kuchen: Einige Mitglieder der Senioren-Union haben im Gasthaus Auf der Lände dem Vortrag von Kreis-Vorsitzendem Horst Jirgl gelauscht.

Senioren-Union: Es sollen mehr werden

Fürstenfeldbruck/Landkreis – Schwung in die Senioren-Union (SU) bringen will der Kreisvorsitzende Horst Jirgl. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung kündigte er gegenüber dem Tagblatt an, dass noch weitere Ortsverbände gegründet werden sollen.

Bisher ist die Senioren-Union nur als Kreisverband und in Fürstenfeldbruck sowie seit Kurzem in Germering präsent. „Wir wollten erst einmal in den größeren Städten des Landkreises Fuß fassen“, so Jirgl, der seit einem Jahr der SU vorsteht. In einzelnen Kommunen, etwa im östlichen Landkreis, gebe es zwar SU-Mitglieder. Doch würden dort die Ortsverbände wohl zu klein. So denkt Jirgl daran, zum Beispiel Puchheim oder Eichenau beziehungsweise Gröbenzell zu einem Ortsverband zusammenzufassen. Wann dies der Fall sein soll, konnte er aber noch nicht benennen. Derzeit weist die SU des Landkreises eine Mitglieder-Zahl von rund 110 auf.

Und die Mitwirkenden gaben dem Kreisvorstand in der jüngsten Jahresversammlung auf der Lände mit, dass er sich um mehr Gerechtigkeit bei Autoversicherungen bemühen soll. In einem Referat hatte nämlich Fachmann Herbert Volkmann unter anderem dargelegt, dass die Beiträge ab dem 65. Lebensjahr und dann in Fünf-Jahres-Schritten erheblich ansteigen.

Der frühere Vorsitzende der Kreis-SU, Heribert Bittmann, mahnte: „Der Solidargedanke rutscht immer weiter ab.“ Es sei Aufgabe der großen Politik, sich um mehr Gerechtigkeit zu kümmern. Beiträge sollten mehr von der Fahrweise als vom Alter abhängig gemacht werden. Nun soll sich der Kreisverband der Senioren-Union in dieser Sache an den Landesverband wenden.

Solide ist dagegen der Kassenstand der Kreis-SU. Schatzmeister Peter Glockzin berichtet, dass das Vermögen innerhalb des Jahres 2015 von 757 auf 922 Euro angestiegen sei. 

Hans Kürzl

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