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TV-Moderator Alexander Mazza (r.), Bürgermeister Erich Raff mit Barbara Schachtschneider. 

Im Hans-Kiener-Haus an der Münchner Strasse

TV-Moderator eröffnet Außenstelle für Hospizbetreuung

Fürstenfeldbruck – Hospiz-Betreuung todkranker älterer Menschen wird vom Staat finanziell unterstützt. Doch auch Kinder und junge Menschen sterben unter teilweise langwierigen Umständen. Trotzdem stehen Barbara Schachtschneider und ihre ehrenamtlichen Helfer noch ziemlich alleine da. Das soll sich aber bald ändern. Und zumindest in Fürstenfeldbruck hat es sich das auch schon. Gestern wurde die erste offizielle Außenstelle von Fanki (steht für Familienberatung, Nachsorge und Krisenintervention) im Haus der Hans-Kiener-Stiftung an der Münchner Straße eröffnet.

Als „Botschafter“ vor Ort verschaffte sich TV-Moderator Alexander Mazza ein Bild. Der gebürtige Brucker steht samstags bei „ML-Mona Lisa“ vor der ZDF-Kamera und war bis vor einem Jahr noch Präsentator des ARD-„Musikantenstadls“. Mazza, selbst Vater von zwei Kindern lebt zwar mittlerweile in München, kommt jedoch regelmäßig in seine Heimatstadt. Gestern nutzte er die offizielle Eröffnung des Fanki-Büros, in dessen Räumen mittlerweile auch der „Weiße Ring“ untergebracht ist, dessen Mitarbeiter sich um die Betreuung der Opfer von Gewaltverbrechen kümmern. Für weitere Hilfsorganisationen will Martina Fink, die für den gemeinnützigen Teil der Hans-Kiener-Stiftung zuständig ist, ebenfalls noch Platz schaffen. Der am 1. Juni 2015 verstorbene Speditionsunternehmer hatte notariell die Unterstützung von Personen in Bruck und Umgebung festgelegt, die infolge ihres finanziellen, körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

Barbara Schachtschneider, deren Mitarbeiter nun jeden Donnerstag von 14 bis 16 Uhr pflegende Familienangehörige mit Patienten unter 50 Jahren beraten, hat ihre Zentrale eigentlich in Inning. Nun kann das Einzugsgebiet erweitert werden. Bis zu 100 Betroffene haben bereits die Hilfe in Anspruch genommen. Das Angebot reicht von Familienbegleitung, Hospizarbeit bis zur Vermittlung von Entlastungsangeboten.

Mazza hatte bei der von ihm moderierten Prix-Courage-Preisverleihung das Kinderhospiz-Team der Münchnerin Christine Bronner kennengelernt, von der auch Fanki ins Leben gerufen wurde. Bislang wird das Projekt zu 80 Prozent aus Spendengeldern finanziert. 

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