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Soll schöner werden: der Viehmarktplatz.

Ideensammlung beendet

Viehmarktplatz: Das wollen die Bürger

Fürstenfeldbruck - Die Brucker Bürger haben ihre Ideen zum Viehmarktplatz online abgegeben. Und Sabine Wildmann vom Rathaus hat sie gesammelt.

Es zeigt sich: Vor allem die Optik des Platzes und genügend Bänke sind den Bürgern wichtig.

Mittlerweile ist der so genannte Ideensammler auf der Homepage der Stadt geschlossen. Bis vor einigen Wochen waren die Bürger dazu aufgerufen, ihre Ideen für die Gestaltung des Viehmarktplatzes online abzugeben.

Sabine Wildmann von der Öffentlichkeitsarbeit hat die Vorschläge nun zusammengefasst. Rund 100 verschiedene Ideen kamen zusammen. „Fast 40 Prozent ist die Gestaltung des Platzes am wichtigsten“, sagt Wildmann. Ein Brucker schreibt etwa, er wünsche sich, dass „der südliche Teil mit einem offenen Platz mit zentraler Brunnenanlage und vielen Sitzgelegenheiten“ gestaltet wird. Die Bürger würden sich laut Wildmann einen ansprechenden Platz wünschen, der zum Verweilen einlädt, und zwar junge und ältere Menschen. „Wichtig ist den meisten, dass der Platz nicht komplett zugebaut wird und auch dass es genügend Sitzmöglichkeiten gibt“, sagt Wildmann. Auch der Wunsch nach einem Spielplatz für Kinder wurde laut.

Sabine Wildmann hat die Ideen zum Viehmarktplatz gesammelt.

An zweiter Stelle auf der Prioritäten-Liste steht für einige Brucker die Gastronomie. Ein modernes Café, eine Bar, ein Bio-Imbiss oder ein Bistro würden den Bürgern gefallen.

„Ein großes, modernes Lokal mit viel Glas, am besten auf zwei Etagen und viel Außenbestuhlung im Sommer wäre die beste Lösung“, schreibt etwa ein Nutzer auf der Homepage.

Auch Geschäfte sind den Bruckern wichtig, allerdings würden sie Restaurants vorziehen. Wenn es doch Läden geben sollte, würden die Bürger kleinere bevorzugen. Das passt auch zum Konzept der Stadt. Denn weil das geplante Gebäude nur maximal 800 Quadratmeter Verkaufsfläche haben soll, können dort keine großen Handelsketten unterkommen. Für eine Tiefgarage sprachen sich außerdem 60 Prozent der Bürger aus, die sich überhaupt für das Thema interessierten. Von 57 Personen waren das gerade einmal 17.

Und wie geht es jetzt weiter? Die gesammelten Ideen werden im September den drei Architekturbüros vorgestellt, die bald von den Verantwortlichen der Stadt ausgewählt werden. So will Wildmann sicherstellen, dass die Experten auch diese Vorschläge mit in ihre Planung einfließen lassen.

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