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Das macht Spaß: Die Jugendlichen der Cäcilien-Schule durften kostenlos die Fahrgeschäfte nutzen.

Friedliches Feiern

Volksfest-Bilanz: Kleines Zelt muss stark zulegen

Fürstenfeldbruck - Noch gibt es keine Zahlen. Aber die Bilanz zum diesjährigen Volksfest ist genauso durchwachsen, wie das Wetter war. „Ob ich zufrieden bin.. das muss man von zwei Seiten sehen“, sagt Festwirt Jochen Mörz, der beide Zelte in Bruck betrieben hat.

Mitten in der Abbau-Phase fand er am Montag die Zeit, dem Tagblatt zumindest eine gefühlte Bilanz zu geben. Für das Wetter könne niemand etwas, so Mörz. Am Marktsonntag sowie unter der Woche sei wenig los gewesen. „Da hat uns wegen Kälte, Schnee und Wind ein großes Stück an Besuchern gefehlt“, erklärt der Wirt. Die beiden Frei- und Samstage seien dagegen sehr gut besucht gewesen. Beide Zelte seien voll gewesen und auch die Schausteller hätten sich zufrieden gezeigt.

Allerdings: Das Konzert der österreichischen Schlager-Band „Die Seer“ war nicht besonders beliebt, nur etwa 500 Gäste (das große Zelt hat Platz für 2500) kamen. Trotzdem sagt Mörz: „Ich bin nach 30 Jahren Festzelt eigentlich kein Fan von Volksmusik mehr, aber das war richtig gut.“ Auch das Konzert von Dobré und Puerto Nico im kleinen Zelt am Samstag war nicht ausverkauft. Zum Blasmusik-Abend kamen ebenfalls wenig Besucher.

Generell sei das Konzept von zwei Zelten zwar gut, so Mörz. Aber: „Wir müssen beim kleinen Zelt um 60 bis 80 Prozent zulegen.“ Mörz meint, die Vereine müssten besser integriert werden. „Wir müssen was tun, sonst zahlen wir drauf.“ Begeistert zeigt er sich allerdings von der Stimmung im großen Zelt. „Jung und Alt feiern jetzt auch in Bruck zusammen und es war alles sehr friedlich.“ Letzteres kann auch Polizei-Sprecher Michael Fischer bestätigen: „Es war sehr ruhig.“

Andreas Habersetzer, bei der Stadt für das Volksfest zuständig, hat noch zwei Anekdoten in petto. So erzählt er, dass der Wirt am Mittwoch zur Champions-League-Übertragung den Eingangsbereich mit Brezensalz enteisen musste. Außerdem seien 22 Portionen des veganen Bohnenstrudels verkauft worden. Allein vier davon habe Stadtrat Andreas Ströhle verputzt, so Habersetzer mit einem Augenzwinkern.

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