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Gerda Hasselfeldt: Bei der Wahl im Jahr 2017 wäre sie 67 Jahre alt. 

Jetzt spricht CSU-Politikerin selbst

Abschied von Hasselfeldt nur aus persönlichen Gründen

Fürstenfeldbruck – Nachdem ihr bevorstehender Abschied aus dem Bundestag schon bekannt ist, hat sich CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt (Wahlkreis FFB/Dachau) selbst dazu geäußert.

Sie betont: Ihr Entschluss, 2017 nicht mehr zu kandidieren, beruht auf keinem aktuellen Anlass, sondern ausschließlich auf persönlichen Gründen.

Gerda Hasselfeldt will bis zum Ende der Legislaturperiode Chefin der CSU-Landesgruppe bleiben – und den Wahlkreis Bruck/Dachau bis zu ihrem Abschied mit voller Kraft vertreten. „Ich höre ja nicht von heute auf morgen auf und ich trete auch nicht kürzer in den verbleibenden eineinhalb Jahren“, sagte sie dem Tagblatt, nachdem sie am Abend zuvor erst die Vertreter der örtlichen CSU direkt informiert hatte.

Ihr Abschied aus der Bundespolitik habe ausschließlich persönliche Gründe. Bei der Wahl im Jahr 2017 wäre sie 67 Jahre alt, sagte Hasselfeldt. Bei der Entscheidung, ob man nochmal antritt, müsse man zu Ende denken, wie lange die neue Legislaturperiode dauert. Etwas nur nebenbei zu machen, sei nicht ihr Ding. „Die biologische Uhr tickt halt wie sie tickt. Irgendwann ist auch die schönste Zeit zu Ende, weil der Herrgott uns ja nicht das ewige Leben gegeben hat.“

Gleichzeitig kündigt Gerda Hasselfeldt an, sich auch ohne persönliche Kandidatur im Wahlkampf einbringen zu wollen. Und auch nach der Wahl sei sie ja nicht aus der Welt. Als Ratgeberin und Türöffnerin stehe sie, so gewünscht, weiter zur Verfügung, sagte sie, nicht nur, aber auch in Bezug auf die bevorstehende Konversion des Brucker Fliegerhorsts, wo in den nächsten eineinhalb Jahren wohl erste Weichenstellungen anstünden, wobei in dieser Zeit sicher nicht alles entschieden werden könne.

Wer wird Gerda Hasselfeldt nach ihrem Abschied nachfolgen?

In der Nachfolge-Frage drängt Hasselfeldt übrigens nicht zur Eile. Diese sei Sache der zuständigen Gremien innerhalb der CSU. Bis Ende des Jahres sei Zeit, diese Frage zu regeln. Die Nominierungsversammlung könnte theoretisch Mitte November über die Bühne gehen, wobei zu erwarten ist, dass die Brucker Delegierten gegenüber ihren Dachauer Kollegen eine leichte Mehrheit haben dürften. 85 Brucker werden wohl zusammen mit 75 Dachauer Delegierten über den nächsten Direktkandidaten der CSU Bruck/Dachau für den Bundestag abzustimmen haben. In der Diskussion, wie der neue Wahlkreis Germering/Starnberg zu besetzen sein wird, erwartet Hasselfeldt mehr Licht nach der Sommerpause.

Und was rät Hasselfeldt ihrem Nachfolger? Das was für jeden Politiker notwendig sei. Man müsse die Leute aus seinem Wahlkreis gerne vertreten, müsse den Kontakt zu den Menschen mögen. Sie rät zu Fleiß und Ausdauer. „Es geht darum, den Menschen zu dienen.“  

st

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