Die derzeit leer stehende Container-Anlage an der Alfons-Baumann-Straße wird ab September wieder für die Kinderbetreuung genutzt. foto: Weber

Germering

Kitaplätze: Alle Elternwünsche erfüllt

Germering – Die Stadt kann zum neuen Kindergartenjahr alle Wünsche der Eltern erfüllen, die einen Betreuungsplatz für ihren Nachwuchs benötigen. Für die nach der Einschreibung nicht untergebrachten Kinder wird in der Containeranlage an der Alfons-Baumann-Straße eine neue Einrichtung geschaffen.

Die Container waren als vorübergehendes Provisorium während des Neubaus des Kleinen Muck am Volksfestplatz aufgestellt und vorsorglich nicht wieder abgebaut worden. Als Betreiber des neuen Container-Kinderhauses konnte „Denk Mit“ gewonnen werden. Der private Träger unterhält schon mehrere Einrichtungen in der Stadt.

Der Leiter des städtischen Jugend- und Sozialamts Martin Rattenberger berichtete im Sozialausschuss von der positiven Entwicklung. Er erinnerte daran, dass es nach der Anmeldung für die Betreuungseinrichtungen noch eine erhebliche Lücke gegeben hatte: Anfang Mai standen noch 60 Kinder im Krippenalter und 53 im Kindergartenalter ohne Platz da. Zusätzlich standen noch 49 kleine Germeringer auf Wartelisten der Einrichtungen selbst – es handelte sich um Plätze, die eigentlich zur Verfügung stehen würden, aber damals wegen fehlenden Personals zunächst nicht zugesagt werden konnten. Bis zum September werden sie jetzt aber doch zur Verfügung stehen.

Die Eltern der übrigen Kinder sind von der Stadt mittlerweile gefragt worden, ob sie einen Platz in den Containern neben der TSV-Halle annehmen würden. Zwei Informationsabende später stand Rattenberger zufolge fest: Es werden nur noch 35 Plätze für die ganz Kleinen und 20 für die Älteren benötigt. Die übrigen Eltern wollen darauf warten, einen Platz in einer Regel-Einrichtung zu bekommen.

Notwendig sind jetzt also ab September drei Krippen- und eine Kindergartengruppe. Weil die Containeranlage ursprünglich für fünf Kindergarten- und eine Krippengruppe ausgelegt war, müssen Umbauten vorgenommen werden.

„Denk Mit“ wurde Rattenberger zufolge als Träger ausgesucht, weil er groß genug sei und ausreichend Erfahrung habe, um in der kurzen Vorlaufzeit die Einrichtung auf die Beine zu stellen. „Denk Mit“ betreibt immerhin insgesamt 28 Kitas in Bayern und Baden-Württemberg. „Denk Mit“ habe ihn am Tag der Sitzung per Telefon darüber informiert, dass mittlerweile schon eine Leiterin, eine Erzieherin und zwei Ergänzungskräfte für die neue Einrichtung gefunden worden seien. Bis zum September würde auch das übrige Personal bereit stehen. Notfalls erreiche man das durch Umschichtungen in den bestehenden Einrichtungen.

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