Möbel Höffner erweitert.

Mehr Platz für Fuhrpark

Möbel Höffner erweitert

Germering/Freiham   - Die große Anziehungskraft macht es nötig: Möbel Höffner erweitert sein Areal in Freiham. Das könnte Germeringer Bürger entlasten.

Seit acht Jahren besteht das nach firmeneigenen Angaben größte Möbelhaus der Landeshauptstadt München im Stadtteil Freiham, in dessen unmittelbaren Einzugsbereich auch die Stadt Germering liegt. Stetig wachsende Umsatzzahlen machen nun eine Erweiterung notwendig. Der Logistikbereich wird vergrößert werden. Auch der Fuhrpark des Möbelhauses soll dann dort untergebracht werden.

Als Fläche wird dafür das Areal nahe des zur Autobahn führenden Kreisels zur Verfügung gestellt werden. Der für die Münchner Stadtteile Aubing, Freiham, Langwied und Lochhausen zuständige Bezirksausschuss 22 (BA) nahm diese Erweiterung jüngst billigend zur Kenntnis.

Bis vor kurzem zählte dieser Bereich zum städtischen Besitz. Der Abfallwirtschaftsbetrieb München nutzte diesen Bereich als Vorhaltefläche. Das benachbarte Möbelhaus sah sich angesichts seiner auch im Umland stetig steigenden Anziehungskraft veranlasst, eine Fläche im Stadtteil Langwied anzukaufen, um das Problem mit der Zulieferung zumindest entschärfen zu können. Die Verhandlungen zwischen den Beteiligten bezeichnete der BA-Vorsitzende Sebastian Kriesel (CSU) „als sehr langwierig und intensiv“.

Letztendlich einigten die sich Parteien auf eine Art Tauschgeschäft. Die Abfallwirtschaftsbetriebe München werden künftig das Areal in Langwied nutzen. Währenddessen kann Möbel Höffner in Freiham künftig Logistikbereich und Fuhrpark unmittelbar an seinen Verkaufsbereich angliedern. Zudem wird sich die Anbindung an die Autobahn verbessern. Die Pläne werden nun formal öffentlich bekannt gemacht. BA-Vorsitzender Kriesel rechnet mit einem schnellen Verlauf des Projekts: „2017 wird es wohl schon den Spatenstich geben.“

Auch Germering könnte durch diese Baumaßnahme ein wenig Entlastung erfahren. Immer wieder hatten sich Anwohner darüber beklagt, dass Lastkraftwagen des Möbelhauses von den Fahrern einfach in Wohngebieten abgestellt würden. Zudem wurde der Lärm bei den oft noch nächtlichen Abfahrten kritisiert. Fahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen dürfen aber gesetzeskonform abgestellt werden. (hk)

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