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Der Türkisch-Islamische Kulturverein wird auch bei der nächsten Interkulturellen Woche mit kulinarischen Köstlichkeiten Besucher anlocken.

Sozialausschuss entscheidet 

Multikulti-Festwoche muss verschoben werden

Germering - Die Stadt veranstaltet 2017 wieder eine Interkulturelle Woche. Sie findet allerdings nicht wie bei der Premiere vor einem halben Jahr im Oktober statt.

Mit der Terminsetzung kommt die Stadt vor allem Wünschen der Schulen entgegen, die wieder mitmachen wollen, wie Integrationsfachkraft Manuel Leupold im Sozialausschuss berichtete: Aus deren Sicht sei die Zeit zwischen den Oster- und Pfingstferien am besten geeignet.

Ein zweiter Grund für den frühen Termin ist Leupold zufolge, dass die Veranstaltungen überwiegend in Räumen durchgeführt werden müssen: Ein Termin im Sommer scheide deswegen aus. Der Vorschlag, die nächste interkulturelle Woche vom 15. bis 22. März durchzuführen, wurde von den Mitgliedern des Ausschusses einstimmig gebilligt.

Die Interkulturelle Woche war im Vorjahr erstmals durchgeführt worden, um ein Jubiläum zu würdigen: Im Jahr 2015 wäre zum 30. Mal der Begegnungsabend für ausländische Mitbürger durchgeführt worden. Ein zweiter Anlass war die Tatsache, dass es das Volksfest Unterpfaffenhofen, das in den Vorjahren traditionell mit dem Interkulturellen Fest gestartet wurde, seit dem vergangen Jahr nicht mehr gibt.

Der Begegnungsabend wurde deswegen auf 17 Veranstaltungen ausgeweitet, die in der Stadthalle, der Stadtbibliothek, den Schulen und anderen Orten durchgeführt wurden. Nach dem erfolgreichen Verlauf hatte Leupold schon angekündigt, dass die Woche künftig alle zwei Jahre durchgeführt werde.

Schon jetzt steht Leupold zufolge fest, dass es im Rahmen der zweiten Interkulturellen Woche wieder ein Internationales Begegnungsfest, eine Einbürgerungsfeier und mehrere Tage der offenen Türen bei verschiedenen Einrichtungen geben wird. Dabei wird sich unter anderem der Türkisch-Islamische Kulturverein in der Münchner Straße ebenso präsentieren wie der Sprachkurs-Anbieter Mukule. Der Internationale Treffpunkt „Vielfalt leben“ wird mit zwei Veranstaltungen wieder zum Rahmenprogramm gehören.

Seitens der Schulen hat das Max-Born-Gymnasium (MBG) schon konkrete Pläne angemeldet. Die MBG-Schüler wollen verschiedene Kulturkreise und deren Besonderheiten vorstellen. Dieses Projekt soll sich über den üblichen Schulrahmen hinaus erstrecken, weswegen das MBG schon bei der Stadt vorstellig geworden ist.

Die Kosten der zweiten Interkulturellen Woche werden von Leupold auf rund 9500 Euro geschätzt. Dies entspreche der Summe, die im Vorjahr angefallen sei.

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