Grünes Licht für Puchs Feuerwehr-Neubau

Fürstenfeldbruck - Erleichterung bei der Freiwilligen Feuerwehr in Puch: Anfang September wird der Neubau des Gerätehauses an der Ecke St.-Sebastian-Straße/Kaisersäule in Angriff genommen.

Der Brucker Bauausschuss gab jetzt grünes Licht für die Planungen. Die Gesamtkosten für das Projekt samt Grundstückskauf liegen bei rund 663 000 Euro. Hinzu kommen weitere 72 200 Euro für eine gemeinsame Heizungsanlage von Gemeinschaftshaus und Feuerwache. Auf dem Grundstück nördlich des Gemeinschaftshauses wird ein zweiteiliger, rund 315 Quadratmeter umfassender Gebäudekomplex mit begrüntem Pultdach entstehen. Neben einer eingeschossigen Halle für zwei Fahrzeuge und Lagerraum ist ein versetzt angeordneter zweigeschossiger Bau für alle weiteren Räume vorgesehen. Dort sind im Erdgeschoss Umkleiden und sanitäre Anlagen sowie im Obergeschoss Schulungsraum, Büro, Kleiderkammer und Funkraum geplant.

Das Raumprogramm wurde in Abstimmung mit der Pucher Wehr, dem Kreis- und Stadtbrandrat sowie der Regierung von Oberbayern und der Verwaltung von einem in Pucher ansässigen Architekturbüro erarbeitet. „Das ist kein Traumkonzept“, betonte Feuerwehrreferent Andreas Lohde (CSU). Die Feuerwache sei zurückhaltend dimensioniert. Ein Teil der südlich des Komplexes angeordneten Stellplätze wird im Bereich über dem unterirdischen Schützenkeller des Gemeinschaftshauses nachgewiesen.

Das insgesamt rund 980 Quadratmeter große Areal befindet sich im Besitz des Freistaates. Der Kaufpreis liegt bei rund 58 000 Euro. Geprüft wurde zudem, ob aus technischer, ökonomischer und ökologischer Sicht eine gemeinsame Heizungsanlage für Gemeinschaftshaus und neues Feuerwehrgebäude sinnvoll wäre. Vorgeschlagen wurde eine gemeinsame Pellet-Heizung mit Solarunterstützung. Die Holz-Pellets könnten in einer Fertiggarage gelagert werden. Die Feuerwache wird über eine Nahwärmeleitung angebunden. Die Gesamtkosten liegen bei rund 72 000 Euro, wobei der Investitionsanteil für die Feuerwache bei etwa 13 000 Euro liegt. Die Feuerwehr will tatkräftig mit anpacken und so die Gesamtkosten um 50 000 Euro reduzieren. Gedacht ist an Elektro- und Malerarbeiten sowie Tätigkeiten bei der Gestaltung der Außenanlagen. Zudem rechnet die Stadt mit Fördermittel in Höhe von 90 000 Euro.

Planungsreferentin Gabriele Fröhlich (FW) hält den Standort nach wie vor für „nicht optimal“. Ihre Fraktion wolle sich aber nicht gegen das Projekt stellen. Das Bauvorhaben wurde daher einstimmig auf den Weg gebracht.

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