Weniger Wohnhäuser an Gilchinger Straße

Alling - Das künftige Wohngebiet an der Gilchinger Straße muss verkleinert werden. Der Gemeinderat strich das südliche Drittel der geplanten Siedlung aus dem geänderten Flächennutzungsplan.

Wie zuvor schon das Landratsamt, hatten die Immissionsschützer der Regierung die mögliche Geruchsbelästigung durch benachbarte landwirtschaftlichen Betriebe als Genehmigungshindernis gesehen, zumal neben der bestehenden Pferde- und Rinderhaltung auch eine Schweinemast entstehen wird. Gesunde Wohnverhältnisse und Belange der Landwirtschaft, so die Behörde, ließen sich auf diese Weise nicht vereinbaren. Erschwerend komme außerdem die Nachbarschaft zu Staatsstraße und Sportanlage hinzu.

Die Regierung folgte nicht der Argumentation der Gemeinde, die eine tatsächliche Realisierung des Baugebietes von künftigen Vereinbarungen abhängig machen wollte. Die Wohnnutzung im südlichen Teil wäre demnach von Auflagen für den direkt benachbarten Pferdehof abhängig gemacht worden, die dann im (genaueren) Bebauungsplan geregelt würden. Solche möglichen Regelungen reichen nach Ansicht der Regierung aber nicht aus, um den jetzige Flächennutzungsplan zu genehmigen.

Ebenfalls erst im Bebauungsplan soll ein Radweg zwischen Wohngebiet und Staatsstraße dargestellt werden. Diesem Vorschlag von Josef Vilgertshofer (Bürgerschaft Alling) folgte der Gemeinderat einstimmig. op

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