Jesenwang als Mekka der Flugbegeisterten. Diesmal störte das Wetter ein bisschen. foto: weber

Treff in Jesenwang

Leichter Regen trübt Sicht über Flieger-Mekka

Jesenwang – Das Wetterbericht war eigentlich fluguntauglich: Beim Ultraleichtfliegertreffen war es meist bewölkt, am Nachmittag fing es auch noch an zu regnen.

Doch 26 hartgesottene Piloten ließen sich davon aber nicht abschrecken. 14 Jesenwanger und zwölf auswärtige Ultraleichtflieger zog es am Sonntag auf den Flugplatz. Normalerweise, weiß Flugplatzchef Max Walch, sind es an sonnigen Tagen zwischen 50 und 60, die mit ihren Maschinen aus ganz Bayern anreisen. Auch die Besucherzahlen hätten das schlechte Wetter gespiegelt: Etwa 200 Gäste hätten den an- und abfliegenden Flugzeugen zugeschaut, an guten Tagen könnten es bis zu 1000 werden.

Glück im Unglück hatten die Luftfahrer aber trotzdem, denn nicht bei jedem Wetter können Ultraleichtflugzeuge überhaupt abheben. Auch wenn ihnen Regen nicht generell etwas anhaben kann, müssen die Piloten die Sichtweite beachten: Wenn die zu gering wird, müssen sie am Boden bleiben. Auch wenn die Wolkenuntergrenze zu niedrig ist, fällt die Flugstunde flach. Deshalb mussten einige niederbayerische Gäste sich schon am frühen Nachmittag wieder auf den Heimweg machen, damit sie nicht ins schlechte Wetter geraten.

Ein kleiner Unfall ereignete sich ganz unabhängig von der Witterung: Bei einem Flugzeug brach am Ende der Landung ein Rad ab, der Pilot musste stehenbleiben und mit ein paar Helfern die Maschine von der Landebahn schieben. Besonders ärgerlich: Es handelte sich um einen Bausatzflieger, den der Pilot selbst zusammengebastelt hatte. „Da steckt eine Menge Herzblut drin“, erklärt Walch. Der Pilot sei den Tränen nahe gewesen.

Für den Flugplatz-Betreiber war es trotzdem ein gelungenes Treffen. „Es war ein schöner Tag mit Fachsimpelei und Heldengeschichten aus der Luftfahrt.“ Walch selbst sitzt auch gerne in einem Ultraleichten, das mit seinen 450 bis 470 Kilogramm agil und im Betrieb kostengünstig sei. Ein weiterer Vorteil: Das Flugzeug mit dem abgebrochenen Rad konnte leicht zusammengeklappt und auf einem Anhänger nach Hause transportiert werden.  mmh

Auch interessant

<center>Schokoladen-Set zum Selbermachen</center>

Schokoladen-Set zum Selbermachen

Schokoladen-Set zum Selbermachen
<center>Schokoladen-Set "Alles Liebe" zum Selbermachen</center>

Schokoladen-Set "Alles Liebe" zum Selbermachen

Schokoladen-Set "Alles Liebe" zum Selbermachen
<center>Rehbockgehörn mit Strass</center>

Rehbockgehörn mit Strass

Rehbockgehörn mit Strass
<center>Höfer2 - Silvaner Sekt brut 0,75</center>

Höfer2 - Silvaner Sekt brut 0,75

Höfer2 - Silvaner Sekt brut 0,75

Meistgelesene Artikel

Barfuß gehen und die Beine baumeln lassen

Germering – Der Barfußpfad am Germeringer See steht kurz vor der Fertigstellung. Die Fundamente sind gelegt, die einzelnen Kammern müssen noch mit unterschiedlichen …
Barfuß gehen und die Beine baumeln lassen

Stadt macht Schulen fit für die Zukunft

Olching – Neben den Planungen für den Teilabbruch und Ausbau der Grundschule Graßlfing, die einen Ganztagszweig bekommen soll, stehen nun die Grundschule Esting sowie …
Stadt macht Schulen fit für die Zukunft

Verein organisiert ersten Familien-Ski-Tag

Olching –Der Olchinger Wintersportverein veranstaltet im kommenden Jahr zum ersten Mal einen Familiensporttag, allerdings nicht in der Amperstadt, sondern in Mittenwald. …
Verein organisiert ersten Familien-Ski-Tag

Wegzug einer Firma: Aufregung in Grafrath

Grafrath – Der Wegzug der Firma Cabero aus Grafrath und der damit befürchtete Einbruch bei der Gewerbesteuer schlägt weiter hohe Wellen. Und jetzt kommt auch noch …
Wegzug einer Firma: Aufregung in Grafrath

Kommentare