Luzienfest FFB Weber
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Beim Luzienfest in Fürstenfeldbruck staunten Kinder und Erwachsene über die Pappbauten auf der Amper, die Feuerwehr und die Wasserwacht hatten aber auch jede Menge zu tun.
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Beim Luzienfest in Fürstenfeldbruck staunten Kinder und Erwachsene über die Pappbauten auf der Amper, die Feuerwehr und die Wasserwacht hatten aber auch jede Menge zu tun.
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Beim Luzienfest in Fürstenfeldbruck staunten Kinder und Erwachsene über die Pappbauten auf der Amper, die Feuerwehr und die Wasserwacht hatten aber auch jede Menge zu tun.
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Beim Luzienfest in Fürstenfeldbruck staunten Kinder und Erwachsene über die Pappbauten auf der Amper, die Feuerwehr und die Wasserwacht hatten aber auch jede Menge zu tun.
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Beim Luzienfest in Fürstenfeldbruck staunten Kinder und Erwachsene über die Pappbauten auf der Amper, die Feuerwehr und die Wasserwacht hatten aber auch jede Menge zu tun.
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Beim Luzienfest in Fürstenfeldbruck staunten Kinder und Erwachsene über die Pappbauten auf der Amper, die Feuerwehr und die Wasserwacht hatten aber auch jede Menge zu tun.
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Beim Luzienfest in Fürstenfeldbruck staunten Kinder und Erwachsene über die Pappbauten auf der Amper, die Feuerwehr und die Wasserwacht hatten aber auch jede Menge zu tun.

Bilder von der Traditionsveranstaltung an der Amper

Luzienfest in Bruck: Wundervolle Lichter, ungewollte Flammen

Fürstenfeldbruck - 197 Luzienhäuschen sind am Sonntag die Amper hinabgeschwommen. Während die leuchtenden Pappbauten für große Augen sorgten, hatten Wasserwacht und Feuerwehr hinter den Kulissen viel zutun. 

„Haus in Flammen“, tönt es irgendwo durch den Trubel an der Amper. Im Dunkel erkennt man einen Feuerwehrmann, der mit einem zweistöckigen Häusl in der Hand zu seinem Kollegen spurtet. Der packt sich einen Feuerlöscher und zielt auf das brennende Pappgebilde. „Das kommt immer mal wieder vor“, sagt Roman Naumann, Vorsitzender der Brucker Wasserwacht. Er lacht. Während er den Ablauf des Luzienhäuschen-Schwimmens erklärt, hat er aber immer ein waches Auge auf die fast 60 Helfer aus seiner Truppe.

Einige von ihnen, vor allem Kinder und Jugendliche, haben sich mittlerweile in einer langen Schlange im Bereich hinter dem Park aufgestellt. „Das hat sich bewährt“, sagt Naumann. Und er behält recht: Die Helfer geben die gesammelten Luzienhäuserl eines nach dem anderen durch ihre Reihen. „Wie süß“, sagt ein junges Mädchen über ein Haus, das mit Smarties verziert ist. Einer der Burschen will die gebastelte Allianz-Arena am liebsten gar nicht mehr aus der Hand geben. Aber das Schicksal der aufwendig gebastelten kleinen Kunstwerke ist schon besiegelt. Am Ende der Reihe nehmen die älteren Helfer die Häuserl entgegen. Sie stehen in einem Boot, dass mit zwei Seilen an einem Baum festgezurrt ist. Und machen immer die gleiche Bewegung: Luzienhäuschen nehmen, sich umdrehen und die kleinen Gebilde langsam auf das Wasser setzen.

Auch Sophie Trnka, bei der Stadt zuständig für die Organisation, ist vorbeigekommen. „Alles in Ordnung?“, fragt sie den Vorsitzenden der Wasserwacht. „Klar“, sagt der. Dann lachen sie beide. Die Stimmung ist gut, auch ein paar Meter weiter Richtung Amperbrücke. Im Park stehen die Kinder, Winterjacke an Winterjacke, und warten darauf, dass endlich ihr Haus vorbeischwimmt. Helfer von der Wasserwacht, aber nur die, die über 18 Jahre alt sind, stehen vor dem Absperrband und passen auf, dass niemand drängelt. „Nur die fleißigen Bastler dürfen in den Park, sie bekommen extra Gutscheine“, erklärt Trnka. Denn sonst würden sie das Spektakel womöglich verpassen – die besten Plätze auf der Amperbrücke und vor dem Restaurant Venezia sind immer schon früh belegt.

Der vielleicht beste Blick bleibt den Helfern vorbehalten

Der vielleicht beste Blick bleibt aber immer den Helfern vorbehalten. Alexander Syring (19) steht in seinem Neoprenanzug unter der Brücke und scherzt mit seinem Kumpel Matthias Schedlbauer, der ihn sichert. Die beiden sind für die Wasserrettung zuständig. Für Syring ist es bereits das dritte Mal. Passiert ist zum Glück noch nie etwas. Aber wenn hin und wieder ein Häuserl an den Brückenpfeilern hängen bleibt, springt Syring natürlich in die Bresche. „Achtung, da ist eines“, ruft ihm ein Kollege zu, der per Funk auch mit den anderen Helfern verbunden ist. Auch den Besuchern ist das Haus in Not schon aufgefallen. Sie beobachten, wie Syring vorsichtig einen Fuß nach dem anderen in die Amper setzt. Langsam wartet er durch das Wasser, bis er am Pfeiler angekommen ist. Er packt sich das Häuschen und setzt es einen Meter weiter in das fließende Gewässer. Die Zuschauer klatschen und freuen sich über die Rettung.

Dann meldet sich plötzlich das Funkgerät von Roman Naumann. Es ist die Kollegin, die den Abend mit einem Klickzähler in der Hand verbracht hat. „197 Stück“ sagt sie. Und Naumann weiß: „Das war‘s für heute.“ Bis zum 13. Dezember 2016.

vu

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