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Die Frauen der Kleeblatt-Schützen strahlten mit der Sonne um die Wette.

125-Jahr-Feier

Den Kleeblatt-Schützen lacht zum Jubiläum die Sonne

Überacker – Zwei Tage lang hat die Schützengesellschaft Kleeblatt ihr 125-jähriges Bestehen gefeiert. Bei dem Fest gab es viel zu lachen, Momente, die in Erinnerung bleiben, und auch das notwendige Quäntchen Glück.

Am Sonntagnachmittag, als die Schützen ins Zelt einmarschierten, fiel endlich die ganze Anspannung ab. Die rund 600 Gäste klatschten begeistert, alle 39 Vereine bejubelten die Überacker-Schützen. Es war der Moment, bei dem sich die Vorstandschaft und der Festausschuss endgültig sicher sein konnten: Es hat alles geklappt, die viele Arbeit der letzten Monate hat sich ausgezahlt. „Es war optimal, besser hätte es nicht laufen können“, sagt Schützenmeister Johann Strobl. „Alles war gut, es gab keine Pannen.“

Was ihm besonders gut gefallen hat, kann er eigentlich gar nicht sagen, es gab viele Höhepunkte. Einer war sicher der Auftaktabend mit Martina Schwarzmann. Die Kabarettistin ist Mitglied im Schützenverein. „Wird sie uns ausrichten?“, ist vorab spekuliert worden. Sie konnten beruhigt sein: Schwarzmann hielt sich zu großen Teilen an ihr Programm „Gscheid gfreit“. Trotzdem hat sich wohl so mancher in der einen oder anderen Geschichte wiedererkannt.

Am Sonntag ging es schon frühmorgens mit einem Weißwurstfrühstück weiter, danach zelebrierte Pfarrer Terance Palliparambil den Festgottesdienst. Viele Schützen werden dabei wohl für gutes Wetter gebetet haben. Denn am Vormittag regnete es, der Festumzug stand auf der Kippe. Doch dann kam doch noch die Sonne hervor. „Ein Umzug bei so einem Wetter ist natürlich ein Traum“, sagt Strobl. Rund 70 Kleeblatt-Schützen präsentierten stolz ihre neue Tracht und zogen mit den anderen Vereinen durchs Dorf. Es waren zwar nicht so viele Zuschauer auf den Straßen, „aber wenn alle vom Dorf bei Vereinen mitgehen, bleiben eben nicht mehr so viele übrig“, sagt Strobl.

Für die vielen mitwirkenden Vereine hatte die Schützengesellschaft zum Schluss noch ein ganz besonderes Geschenk: Ein Fotograf hielt am Morgen die Fahnenabordnungen aller Vereine fest. Die Bilder gab es schließlich als Erinnerungsgeschenk, damit sich die Vereine genauso gerne an das Fest erinnern wie die Schützengesellschaft Überacker.

von Claudia Schuri

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