Mammendorf

Wo soll der Schulbus halten?

Mammendorf – Die geplante neue Turnhalle beschäftigt den Gemeinderat immer wieder. Zuletzt entbrannte eine Diskussion um die Freiflächen. Im Mittelpunkt stand die Haltestelle für den Schulbus. Die Räte beschlossen, erst einmal weitere Varianten zu prüfen.

Der Schulparkplatz muss in Richtung Osten verlegt werden, zudem braucht es einen Ersatz für den Verkehrsübungsplatz. Letzterer kommt auf dem bestehenden Hartplatz unter. Dadurch kann der neue Parkplatz grüner ausfallen: Zwischen den Parkreihen sind großzügige Grünflächen vorgesehen, damit das Regenwasser besser versickern kann. Durch Betonsteine mit Schlitzen soll Gras wachsen können. Diese Entsiegelung soll dafür sorgen, dass es nicht – wie von den Anwohnern befürchtet – bei starken Regenfällen zu einer Überflutung kommt.

Der Schulbus soll künftig nicht mehr an der Schulstraße halten. Er würde über den neuen Parkplatz fahren, der eine Einbahnstraßenregelung erhält, und dann an der Westseite halten, wo die Schüler ein- und aussteigen. Der Bus würde also nicht mehr über den Birkenweg fahren, sondern auf dem neuen Parkplatz umdrehen.

Gegen den Haltepunkt, der zwei Bussen Platz bietet, äußerte sich Elmar Wagner (BGM). Hier kämen sich auf dem Gehweg Radler, Fußgänger und Busbenutzer in die Quere. Er schlug vor, die Haltestelle an den nördlichen Rand des Parkplatzes zu legen. Auch Thomas Holzmüller (FW) war gegen den geplanten Standort: Es sollte zumindest eine bauliche Trennung zwischen Busstopp und Fußweg geben.

Kollisionen vermeiden

Vize-Bürgermeister Peter Muck (CSU) hieß die Planung für gut. So seien Parkplätze entlang der neuen Halle machbar. Und auch Stefan Bauer (FW) meinte: „Komfortabler können wir es nicht gestalten.“

Alle Schulkinder kommen in der Früh zur gleichen Zeit an: die einen zu Fuß, die anderen mit dem Radl, wieder andere werden von ihren Eltern mit dem Auto gebracht. Dazu auch noch der Schulbus. „Damit es nicht zu Kollisionen kommt, sollten wir zuvor ermitteln, welche Wege wer nimmt“, schlug Altbürgermeister Johann Thurner vor. Man könne noch einmal alle Varianten durchspielen, meinte der beauftragte Architekt. Vielleicht brauche man dann aber auch mehr Flächen. Das dürfte aber kein Problem darstellen, da das angrenzende Grundstück der Gemeinde gehört. Man könnte die Ausgleichsfläche an der Maisach ein wenig strecken, dadurch würde sie schmäler und man hätte mehr Fläche für das zu überplanende Areal. dieter metzler

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