Nachbarschaft

Mittelstetten unterstützt Sozialstation in Mering

Mittelstetten – Auch Mittelstetten beteiligt sich finanziell am Erweiterungsbau der Meringer Sozialstation im Nachbarlandkreis Aichach-Friedberg. Einstimmig entsprach der Gemeinderat jetzt einem entsprechenden Wunsch der Ambulanten Kranken- und Altenpflege in der schwäbischen Nachbarstadt.

Der Meringer Verein hatte alle Kommunen in dem von ihm mitversorgten Einzugsbereich um einen Zuschuss von zwei Euro pro Einwohner gebeten, um die Verschuldung für den Umbau in Grenzen zu halten. Für die Erweiterung der Sozialstation wird mit Kosten von rund 400 000 Euro gerechnet.

Die Redner im Gemeinderat, die zu dem Thema Stellung nahmen, waren des Lobes voll über die ambulanten Pfleger. „Jeder, der die mal gebraucht hat, weiß sie zu schätzen,“ meinte der Sohn einer betreuten Mutter. „Wir können froh sein, dass wir so etwas in der Umgebung haben“, ergänzte ein Gemeinderat, dessen Vater von den Meringern versorgt wurde. Täglich, so eine Schätzung des Bürgermeisters, dürften zehn bis 15 Mittelstettener die Dienste der Alten- und Krankenpfleger in Anspruch nehmen.

In Mittelstetten reicht der Meringer Einzugsbereich traditionsbedingt bis zur Bistumsgrenze, Längenmoos wird noch von der Fürstenfeldbrucker Caritas mitversorgt. Im Landkreis zählt außerdem die Gemeinde Althegnenberg zum Versorgungsgebiet. Die Gemeinden unterstützen die Arbeit der Sozialstation jährlich mit einem Euro pro Einwohner. (op)

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