Jahresrechnung 

Kassensturz: So läuft’s mit dem Finanzplan

Olching – Die Olchinger sind mit der Jahresrechnung für das vergangene Jahr „durchaus zufrieden“. Das teilte Bürgermeister Andreas Magg im Hauptausschuss mit. Und auch die Finanzen für das laufende Jahr seien ausgeglichen.

Insgesamt hat die Stadt 2015 gut drei Millionen Euro mehr eingenommen als geplant. Hohe Einnahmen wurden vor allem durch die Gewerbesteuer erzielt. Die Stadt hatte mit 6,5 Millionen Euro gerechnet. Tatsächlich wurden etwas mehr als 8,5 Millionen Euro eingenommen.

Das Plus von über 2 Millionen führt Rathaus-Geschäftsführer Jürgen Koller auf die „konservative Haushaltsplanung“ für 2015 zurück. Auch durch die Einkommensteuer wurde im vergangenen Jahr mit rund 19 Millionen Euro gut 800 000 Euro mehr verbucht als geplant.

Rund eine Million Euro hat die Stadt bei Personalausgaben eingespart. Das liege laut Koller daran, dass in der Haushaltsplanung von einer voll besetzten Verwaltung ausgegangen wurde. Tatsächlichen seien aber einige Stellen unbesetzt. Die Stadt sucht momentan nach neuen Mitarbeitern.

In Bezug auf die aktuelle Finanzlage bemerkte CSU-Stadtrat Andreas Hörl, dass die Heizkosten für Schulen und Kindergärten für das laufende Jahr bereits über dem Ansatz lägen. „Wir sind zehn Prozent drüber.“ Aber Koller gab Entwarnung. Dies läge daran, dass die Rechnungen erst in 2016 bei der Stadt eingingen. Diese Kosten seien somit in den aktuellen Haushalt miteingeflossen. Koller sieht derzeit „keine großen Risiken“, die den aktuellen Finanzplan gefährden würden. Kleinere Abweichungen könnten „problemlos abgefangen werden“, so der Geschäftsleiter.  (rm)

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