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Freuen sich aufs Volksfest (v.l.): Bürgermeister Norbert Seidl, Festwirt Jochen Mörz, Vize-Rathauschef Rainer Zöllner und Manfred Lindinger von der Brauerei.

Auf geht's zum Puchheimer Volksfest

Vegane Speisen und Bier zum Sonderpreis

Puchheim – Ein „kleines, starkes Volksfest“ soll es laut Bürgermeister Norbert Seidl vom 8. bis 17. April sein. In bewährter Manier soll es für alle Besucher Schmankerl geben – auch an Firmen und Behörden, Veganer und Senioren wurde gedacht.

Die Freitag- und Samstagabende sollen laut Seidl vor allem die Jugend ansprechen, jeden Abend spielt eine Band aus der Gegend, bis 24 Uhr wird gefeiert. Die Stadt will mit dem Volksfest im April zeigen: „Die Saison beginnt hier in Puchheim.“ Und zwar mit Seidls Bieranstich am 8. April. Ob er heuer wieder nur zwei Schläge braucht? Der Bürgermeister ist optimistisch, denn auch bei der Pressekonferenz zum Volksfest war nach ein paar Sekunden das Fass offen.

Am 10. April ist Familientag mit Schafkopfturnier, Marktsonntag, Blasmusik und Attraktionen für die Kleinen. Tags darauf stehen die Senioren im Mittelpunkt, zudem eines von Seidls Highlights: Kabarettistin Luise Kinseher ist auf dem Volksfest zu Gast. Am 12. April gibt es für Vereine, Behörden und Betriebe Preise und Angebote, am 13. April dreht sich beim Kindertag alles um die kleinen Gäste. Sollte der FC Bayern München am Mittwoch in der Champions League spielen, wird das Match im Zelt übertragen.

Auf gutes Wetter hoffen die Veranstalter zwar, aber auch für durchwachsene Tage ist vorgesorgt. Es gibt heuer einen komplett überdachten Biergarten. Nur für den Samstag wünscht sich Seidl ausdrücklich Sonne: „Beim Festzug steht da ganz Puchheim auf dem Präsentierteller.“

Kulinarisch gibt es eine Neuheit: Wie Festwirt Jochen Mörz erklärt, wird auch ein veganes Gericht auf der Karte stehen, nachdem es schon länger vegetarische Hauptspeisen gab. Aber natürlich werde der Schwerpunkt weiterhin auf traditionellem Essen wie Schweinsbraten liegen, wie Mörz erläutert. „Wir wollen allen gerecht werden.“

Das spiegelt auch der Bierpreis wieder – ein „kleines Politikum“, wie Seidl sagt. 8,50 Euro kostet eine Mass auf dem Volksfest. Für die Stadt ist das ein moderater Preis, denn draufzahlen muss sie für das Volksfest ohnehin. Rund 30 000 Euro werden jährlich in den Haushalt eingeplant, um die zehn Tage Feierlaune zu organisieren. Auch die Gratifikationen spielen hier eine Rolle. „Der Seniorennachmittag am Montag haut rein, aber das ist es uns wert“, so Seidl. Denn zum Volksfest soll jeder gehen können, auch Menschen mit wenig finanziellem Spielraum.

Am 14. April wird dann mit einem besonders niedrigen Bierpreis das 500. Jubiläum des Reinheitsgebots gefeiert – was die Mass dann kostet, will Seidl aber noch nicht verraten. Nach dem 15. April, der unter dem Motto „Gaudi und Spaß“ mit Sonderpreisen am Mittagstisch und drei Bands aufwartet, und dem Sporttag am 16. April, freut sich Seidl auf den politischen Stammtisch am letzten Festsonntag: An dem diskutieren heuer nämlich ausschließlich Politikerinnen. (mmh)

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