Geprüft und für gut befunden: Martin Smolinski hat den Olchinger Sand im Griff. MSC-Präsident Stefan Lochner (r.) und sein Vize Stefen Ehrnböck (l.) bestätigen das. foto: metzler

EM auf roter Erde wie „a g’mahde Wiesn“

Einen Großteil seines Lebens hat der 29-Jährige auf der roten Erde in Olching verbracht. Weshalb Martin Smolinski auch nicht lange fackelt und die Favoritenrolle bei der Qualifikation zur Speedway-Europameisterschaft akzeptiert.

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EM auf roter Erde wie „a g’mahde Wiesn“

Einen Großteil seines Lebens hat der 29-Jährige auf der roten Erde in Olching verbracht. Weshalb Martin Smolinski auch nicht lange fackelt und die Favoritenrolle bei der Qualifikation zur Speedway-Europameisterschaft akzeptiert.

von peter loder

Olching – Es ist diesmal nicht die eigentlich an Fronleichnam fällige German Open, sondern die EM-Challenge, also die letzte Hürde vor dem Finale, die am Donnerstag ab 14 Uhr in Olching gestartet wird. In den Jahren zuvor war Smolinski zur EM stets mit einer Wildcard beschenkt worden. Diesmal muss der smarte Profi auf einer der schnellsten Speedway-Bahnen der Welt den harten Weg über die Qualifikation gehen.

Die 15-köpfige Konkurrenz ist hochkarätig und kommt aus Tschechien, Dänemark, Polen, Italien, Schweden, Russland und der Ukraine. In Olching sind mit dem Polen Piotr Pawlicki und dem Schweden Fredrik Lindgren zwei Superstars der aktuellen GP-Serie dabei. Und Joonas Kylmäkorpi war bereits viermal Weltmeister auf der Langbahn. In den Grand Prix, der inoffiziellen Weltmeisterschaft, will auch Smolinski zurück, der vor zwei Jahren gleich bei seiner Premieren-Saison in Neuseeland gewonnen, dann aber für den Rest der Saison abgemeldet und deshalb wieder abgestuft wurde.

Den Heimvorteil will sich der 29-Jährige deshalb nicht nehmen lassen, zumal er die Olchinger Bahn wie aus der Westentasche kennt. Vor allem die Kurven drei und vier werden seiner Ansicht nach den Ausschlag geben. Für den einzigen Deutschen im Starterfeld der größte Vorteil, dass sich gerade der rote Sand-Untergrund Jahr für Jahr anders präsentiert, Smolinski aber stets am Laufenden ist. Weshalb er auch die Trainingsläufe am heutigen Mittwoch (ab 15.15 Uhr, Eintritt frei) eher taktisch angeht und sich von der Konkurrenz nicht in die Karten schauen lassen will. Ohnehin scheint seine Quali für die EM-Endrunden in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern, 16. Juli), Daugavpils (Lettland, 6. August), Togliatti (Russland, 20. August) und Rybnik (Polen, 17. September) nur eine Formsache zu sein. Denn für die sieben Besten der 18 Starter in Olching gibt es bereits das Ticket dafür.

Bereits am Sonntag ist Smolinski in Landshut als Kapitän der dortigen Bundesliga-Mannschaft dann wieder zum Siegen verdammt. Denn im Duell mit dem amtierenden Titelträger aus Stralsund braucht der deutsche Rekordmeister die Matchpunkte, um noch ein Wörtchen um Platz eins mitreden zu können.

Die Rennen

beginnen am Donnerstag um 14 Uhr. Training ist am Mittwoch von 15.15 bis 18 Uhr (Eintritt frei). Bei einer Absage aus Witterungsgründen am Feiertag – womit laut Wetterprognosen nicht zu rechnen ist – wird die EM-Challenge bereits am Freitag zur gleichen Zeit nachgeholt. Weil neben der Arena an der Toni-März-Straße in Olching gleichzeitig das Volksfest ist, sind die Parkmöglichkeiten äußerst beschränkt. Die Veranstalter raten zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Tickets zum Preis ab 20 Euro gibt es nur noch an der Tageskasse. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.msco.de.

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