Seine Tropfen kennt man schon: Gerd Pfaffmann ist seit dem ersten Weinfest mit von der Partie. archivfoto

Heimatgilde "Die Brucker"

Südliche Weinstraße gibt sich die Ehre

Fürstenfeldbruck - Die Heimatgilde „Die Brucker“ feiert heuer bereits zum 23. Mal ihr beliebtes Weinfest. Statt Bier und Hendl sind bei diesem Ereignis Viertel oder Achtel sowie Flammkuchen die Renner.

Vier Tage lang, vom Donnerstag, 26., bis Sonntag, 29. Mai, wird im Stadtsaalhof von Fürstenfeld wieder Wein aus der Pfalz ausgeschenkt. Zehn Winzer der Südlichen Weinstraße präsentieren ihre Erzeugnisse. Die Pfalz und ihre Weine sind zu Gast in Fürstenfeldbruck und Renate Appel, Schriftführerin der Heimatgilde, verspricht: „Es werden gemütliche Stunden bei gutem Wein und regionalen Schmankerln direkt vor der Haustüre geboten sein.“

Das Weinfest diene längst auch der Kontaktpflege zwischen Weinkennern und Anbietern, die in Fürstenfeld ihren Winzer besuchen: „Längst haben sich Freundschaften entwickelt“, weiß Appel. Die Besucher schätzen die Kontinuität und Verlässlichkeit, sie wissen laut Appel, „worauf sie sich beim Weinfest einlassen“.

Und sollte das Wetter nicht mitspielen, dann ist das kein Problem, denn: „Es gibt jede Menge überdachte Sitzplätze in der gemütlichen Tenne.“ Ob Stadtsaalhof oder drinnen: „Unsere Besucher fühlen sich bei jedem Wetter gut bei uns aufgehoben“, betont Appel. Die Veranstalter legen Wert darauf, mit ihrem Weinfest Alt und Jung gleichermaßen anzusprechen. Da verwundert es nicht, dass viele Gäste mit der ganzen Familie kommen, um Freunde zu treffen und gemeinsam gemütliche Stunden zu verleben. „Es gibt im Stadtsaalhof ruhigere Ecken für alle, die es nicht so laut und hektisch mögen, aber auch Plätze direkt an der Bühne und damit mitten im Geschehen.“

Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Live-Auftritten mit Edith Prock, den Munich Cheer Allstars, eine deutsch-italienische Schlagerparty, die Band Domino Effect und Modeschauen sind nur einige Programmpunkte des diesjährigen Weinfestes in Fürstenfeld. Weil, wie anderswo auch, die Zielgruppe Senioren wächst, freuen sich die Organisatoren darauf, den Seniorennachmittag mit Kaffee und Kuchen anbieten zu können.

Wie kam es eigentlich dazu, dass die Heimatgilde ihr Augenmerk auf den Pfälzer Wein legt und der Südlichen Weinstraße den Vorzug gibt? Da muss Renate Appel etwas ausholen und in der Historie graben, denn: Das erste Brucker Weinfest wurde von der Stadtverwaltung aus der Taufe gehoben und von einem Veranstalter angeboten, der auch die Winzer aus der Pfalz mitgebracht hatte. „Doch die damalige Veranstaltung erwies sich aufgrund schlechter Organisation als Reinfall“, erinnert sich Appel. Ein Gutes blieb: „Die Winzer aus der Pfalz sind uns treu geblieben – einer von ihnen, Gerd Pfaffmann, ist schon von Anfang an und auch heuer wieder mit dabei“, freut sich Appel.

Weitere Informationen

zum Weinfest gibt es auf der Homepage der Heimatgilde unter www.heimatgilde-ffb.de

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