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Die Verantwortlichen wollen jetzt Unterschriften für den Vogelpark sammeln.

Vogelpark: Jetzt werden Unterschriften gesammelt

Olching – Neue Entwicklungen beim Vogelpark: Das Landratsamt legt laut Stadtrat Alfred Münch (SPD) nicht offen – wie von der Stadt zuletzt gefordert – welche Voraussetzungen genau für die Haltung von Vögeln in der strittigen Voliere gelten. Das Papier des Amtes, das die Stadt per Ultimatum verlangt hatte, sei am Donnerstag in Olching eingetroffen.

„Wir haben im Stadtrat beschlossen, dass wir klagen, wenn das Landratsamt sich wieder quer stellt“, sagt Münch. Er gehe davon aus, dass dies nun passiere. Schon seit geraumer Zeit ist der Vogelpark im Streit mit dem Landratsamt. Die Stadt stellt sich hinter den Verein und hat sich unlängst mit dem Ultimatum auch politisch eingeschaltet.

Aufgrund der neuesten Entwicklungen sollen nun bereits an diesem Wochenende Unterschriftenlisten im Vogelpark ausliegen. Der Park öffnet nämlich am Ostersonntag um 10 Uhr seine Pforten. Auch eine Online-Petition hat Münch bereits vorbereitet. „Die Bürger der Stadt und alle Freunde des Vogelparks sind gebeten, durch ihre Unterschrift zu bekunden, dass sie den Erhalt des Vogelparks unterstützen“, so Münch.

Er wirft dem Veterinäramt „bürokratische Tricksereien“ vor. Außerdem unterstellt er dem leitenden Veterinär des Amtes in einem schriftlichen Statement zu dem Thema, lediglich eine persönliche Fehde mit dem örtlichen Greifvogelwart Sascha Kuchenbaur auszutragen. Wenn ernsthafte Zweifel an dessen Kompetenz bestünden, frage er sich, warum dem Wart dann nicht die Genehmigung entzogen würde.

Von Seiten des Vereins aus ist der Erhalt unterdessen erstmal geregelt. Dieter Ernst wurde wieder zum Vorsitzenden gewählt. Ihn und seine Vorstandsmitglieder freut es, dass die Vertreter der Stadt dem Vogelliebhaberverein Rückendeckung geben. „Die Stadt steht hinter uns, und dass von dieser Seite Rückhalt da ist, motiviert uns sehr, weiterzumachen.“

Trotzdem sei die Zukunft des Vogelparks nicht in trockenen Tüchern. Umso mehr würde es den Betreibern laut Ernst gut tun, bei der Eröffnung Rückendeckung aus der Bevölkerung zu erfahren. Sprich: „Wir freuen uns auf viele Besucher, schließlich müssen wir auch durch die Eintrittsgelder den Bestand unseres Vereins und des Vogelparks sichern.“

akk/vu

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