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Natürlich wird auch heuer das Brillantfeuerwerk wieder den Brucker Nachthimmel erhellen. Doch auch untertags soll es rund gehen, wenn das zweite Brucker Volksfest mit kleinem und großem Zelt startet. An der Planung waren beteiligt.

Programm vorgestellt

Volksfest: Stadt will mit Vielfalt punkten

Fürstenfeldbruck - Das Volksfest 2016 soll Moderne und Tradition vereinen. Die Stadt setzt auf Vielfalt – nicht nur beim Bier. Sogar vegane Gerichte werden serviert. Außerdem erwarten die Besucher besondere Überraschungen.

Nein, ein extra Volksfestbier wird es auch heuer nicht geben. Warum? Kurz gesagt: Es macht zu schnell zu blau, weil es zu stark ist. „Die Tendenz geht auch bei anderen derartigen Festen hin zum Hellen“, sagt Festwirt Jochen Mörz bei der Vorstellung des Volksfest-Programms. Und Brauerei-Geschäftsführer Oliver Lentz fügt diplomatisch hinzu, das Helle mit 5,2 statt etwa sechs Prozent Alkohol sei „einfach bekömmlicher“.

Beim Bierpfennig hat die Stadt nachverhandelt: Sie verdient nun mehr pro Mass, die über den Tresen geht. Auch der Wirt gibt mehr ab. „Wir sind zufrieden und noch enger mit Brauerei und dem Wirt zusammengerückt“, sagte Fest- und Marktreferent Markus Droth bei der Vorstellung des Programms. Sieben verschiedene Biere – vom Keller- über dunkles Weißbier hin zum Alkoholfreien – werden in Bruck auf den Tisch gestellt.

Und weil man mit dem Zeitgeist gehen will, werden im kleinen Zelt heuer auch vegane Gerichte serviert. „Wir denken da etwa an einen Bohnenstrudel“, sagt Mörz. Je ein halbes Hendl und ein Freigetränk bekommen dagegen alle, die beim traditionellen Einzug der Vereine am Freitag, 22. April, mitlaufen (Anmeldung bis 31. März bei der Stadt). Auch beim Seniorennachmittag wird es Freibier geben.

Freibier ist das Stichwort

Apropos: Freibier könnte das Stichwort für 2016 werden. Denn weil das Reinheitsgebot heuer 500 Jahre alt wird, verlost die Kaltenberger Schloßbrauerei 500 Mass Bier im Tagblatt (wie, wird noch angekündigt). Droth: „Da müssen wir uns bei den Wittelsbachern bedanken, die es damals so erfolgreich eingeführt haben.“ Die offizielle Feier der Brauerei am Tag des Reinheitsgebots, Samstag, 23. April, steigt zwar in Kaltenberg. Dafür werden die Marthabräuhalle, das Schloss Kaltenberg sowie die Maisacher Brauerei und das Räuber-Kneißl-Museum im Bierkultur-Führer des Vereins Tourismus Oberbayern-München aufgeführt. Außerdem gibt es in Bruck drei Rundgänge zum Thema Gerstensaft, wie Tourismusbeauftragte Claudia Metzner erklärt.

Eine weitere Besonderheit: Das Volksfest startet heuer quasi einen Tag früher. Denn am Donnerstag, 21. April, wird Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) im großen Festzelt sprechen. „Das Fest und Politik gehören traditionell zusammen“, so Droth. Nicht wegzudenken ist natürlich auch das Brilliantfeuerwerk, das am Samstag, 30. April, den Brucker Himmel erleuchten wird.

Termine:

Das Volksfest läuft von 22. April bis 1. Mai. Unter anderem treten auf: das Zither Manä Trio (25. April), Dobré und Puerto Nico (29. April), die Seer (1. Mai) und die Kinderband Donikkl (27. April). Karten gibt es unter www.muenchenticket.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

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