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150 Helfer tragen zu Gelingen bei

Farchant schenkt sich selbst ein Fest

Farchant - Das 6. Dorffest in Farchant war ein voller Erfolg. Und von einer besonderen Überraschung gekrönt.

Auf seine Farchanter kann sich Bürgermeister Martin Wohlketzetter (SPD)verlassen. Weit mehr als die in den 23 beteiligten Vereinen, Stammtischen, Firmen und Einrichtungen Engagierten trugen zum Gelingen des 6. Dorffestes bei. „Circa 150 Ehrenamtliche sind im Einsatz“, schätzte Babsi Hostmann, Leiterin der Tourist-Info. Das Interesse der Besucher war an diesem wolkenverhangenen Sonntag mit kurzen Schauern, riesengroß. „Mit so vielen Gästen haben wir nicht gerechnet“, meinte der Bürgermeister und ließ weitere Biertischgarnituren herbeischaffen. Die Jugendmusikkapelle unter der Leitung von Josef Schmidt und danach die Musikkapelle unter der Stabführung von Alexander Kaufmann spielten zünftig auf, während bei einer Maß, einem Glas Wein oder einem Kaffee Gegrilltes, Gebratenes oder Gebackenes schmeckte und Geselligkeit ganz einfach gepflegt wurde. An der nassen Wiese schien es zu liegen, dass das Tauziehen nicht so recht in Gang kommen wollte.

Moderator Wolfi Hostmann animierte immer wieder zu Mannschaftsformierungen, lockte mit attraktiven Preisen. Er hatte diesmal den Redemarathon allein zu bewältigen, musste viele flotte Sprüche auf den Lippen haben, denn Co-Moderator Christian Hornsteiner war krankheitsbedingt ausgefallen. Gut, dass es Hostmann an Einfällen nicht mangelt und Gesprächspartner bereitstanden. „Jede Konditorei könnte neidisch auf unsere Auswahl sein“, lobte Andrea Eibensteiner, Vorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft, die fleißigen Dorf-Bäckerinnen. Die hatten 71 köstliche, hausgebackene Kuchen und Torten gespendet, die reißenden Absatz fanden. Und mehr noch: Die Frauen um Eibensteiner überraschten Pater Francis, die Urlaubsvertretung von Pfarrer Andreas Lackermeier. Der Geistliche bekam eine Spende in Höhe von 500 Euro, die auf direktem Weg dessen Heim für taubstumme Kinder in Indien zu Gute kommen soll. Dafür gab es viel Beifall. Die jüngsten Dorffestbesucher hatten währenddessen ihre Gaudi beim Entenangeln und Glücksraddrehen. Besonders gern fuhren die Buben auf dem kleinen gelben Bagger über den Parcours. „Ich bin Bob, der Baumeister“, verkündete der fünfjährige Beni stolz. Mit der Hebebühne ging‘s hinauf über die Dorf-Dächer, beliebt waren auch Torwand- und Laserluftgewehrschießen, die Tischkegelbahn und das Kinderschminken. Und dann kam nicht nur die Sonne hervor, sondern auch das Tauziehen mit 13 Mannschaften zustande. Gewonnen haben bei den Jugendteams die Werdenfelser Buam II und die Bierprinzessinnen, bei den Herren der Gießenbach-Stammtisch.

Dorffest in Farchant

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