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Auf gutes Gelingen: Gisela Kieweg mit Hanni und Christian Patrzek. 

Zu 100 Prozent gepunktet

Fischerhäusl: Das sind die neuen Pächter

Bad Bayersoien - Unter neuer Führung: Das Fischerhäusl am Soier See hat neue Pächter. Das Ehepaar Patrzek hat sich gegen eine Vielzahl an Bewerbern durchgesetzt. 

Das Fischerhäusl am Ufer des Soier Sees bekommt neue Pächter: Hanni und Christian Patrzek aus Bad Kohlgrub. Die Beiden haben in den letzten Jahren bei Eisenwaren Paul in Murnau ihre Kunden bedient. Ab 20. Dezember bekochen und verwöhnen sie Einheimische und Kurgäste in dem 25 Plätze umfassenden Lokal.

Verpächter ist die Gemeinde, bei der laut Bürgermeisterin Gisela Kieweg rund 80 Interessenten für das Fischerhäusl anfragten, nachdem das Ehepaar Zuber nach vier Jahren den Pachtvertrag aus Altersgründen gekündigt hatte. Fünf Bewerber stellten sich persönlich dem Gemeinderat vor. „Dabei hat das Ehepaar Patrzek zu 100 Prozent gepunktet“, verrät die Gemeindechefin lachend. Sie ist überzeugt davon, dass man mit den Neuen ebenso unkompliziert und gut wie mit den vorherigen Pächtern zusammenarbeiten kann.

Die Geschäftsleute, die ihren Ausverkauf in Murnau fast abgeschlossen haben, „sind schon seit längerem auf der Suche nach einer gemeinsamen Arbeit, die uns Spaß macht“, erzählt die 59-jährige Hanni Patrzek. Während sich ihr Ehemann gedanklich auch mit der Übernahme einer Berghütte befasst habe, „wollte ich nicht von daheim weg“. Da beide gern kochen und den Umgang mit Leuten schätzen, haben sie sich um das Fischerhäusl beworben. Als die Zusage kam, hätten sie sich „voll gefreut“. Die Mannschaft, die den Kohlgrubern bei der Bewirtung der Gäste hilft, steht bereits. Ebenso die Öffnungszeiten: „Wir werden die von den unseren Vorgängern übernehmen und auch am Montag Ruhetag haben“, so Christian Patrzek. Auf der Speisekarte darf natürlich die klassische Currywurst nicht fehlen. Ein bayerisches Tagesgericht und eine gescheite Suppe – „deftige Hausmannskost eben“, wie Hanni einwirft, sowie selbstgemachte Kuchen runden das Angebot ab.

Ab Januar kommenden Jahres soll auch frühstücken am Soier See möglich sein – nach vorheriger Anmeldung. Bis es soweit ist, wollen sich die Patrzeks schon gut im Fischerhäusl eingelebt haben. 

Michaela Feldmann-Kirschner

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