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Ein rundum gelungener Sommerabend: Als Stargast singt Susanne Brantl „Bel Ami“ und andere Evergreens.

Jubiläum lockt viele hundert Menschen an

10 Jahre "Musik im Park": Feier wie im Heinz-Rühmann-Film

Garmisch-Partenkirchen - Begeisterte Besucher, gutes Programm: Beim Zehnjährigen von "Musik im Park" wurde ein Festkonzert mit Stücken aus den 1930er-Jahren im Kurpark geboten. Eine schöne Atmosphäre obendrein.

„Eine tolle Stimmung und ein einmaliges Flair, ich war noch nie zuvor bei einer ähnlichen Veranstaltung“, schwärmt Hermine Sonntag. Mit zwei Freundinnen verbrachte die Bürokauffrau aus Kettershausen (zwischen Memmingen und Ulm) ein Wochenende in Garmisch-Partenkirchen und besuchte am Sonntag „rein zufällig“ das Open-Air-Konzert des Metropol-Orchesters. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens von Musik im Park fanden für alle Freunde der Reihe zwei hochkarätige Festkonzerte im Michael-Ende-Kurpark statt.

Leiter Edi Schönach spielte mit seiner Band am Nachmittag Lieder der 1920er und 1930er Jahre und bei schönstem Sonne-Wolken-Mix und idealen Temperaturen von um die 20 Grad genossen viele hundert Menschen von nah und fern dieses besondere Konzert. „Der Wettergott ist uns heute gewogen“, sagte Schönach erfreut – der tags zuvor beim Kathreiner-Festival nicht so viel Glück hatte und kurzfristig vom Park in den Richard-Strauss-Saal ausweichen musste. Klänge von „Bel Ami“, „Petit Fleur“, „Es war einmal ein Musikant“ oder „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ (das Lied ist die Filmmusik in „Tanz auf dem Vulkan“) entführten die Zuhörer in frühere Zeiten.

Viele hatten es sich auf den Stühlen und Bänken oder einfach auf dem Rasen bequem gemacht, andere flanierten mit einem Eis durch den Park und lauschten nebenbei den vertrauten Klängen. Wieder andere tranken an der extra für die Veranstaltung geschaffenen Wandelbar einen Aperol Sprizz oder eine kühle Maß Bier. Einige der Besucher waren direkt vom Berg gekommen, mit Rücksäcken und Wanderschuhen bekleidet. Eine von ihnen war Margarethe Räth aus dem Unterallgäu. Angelockt von den Tönen fand die Büroangestellte zufällig in den Park und schwärmte: „Nach einer zweistündigen Wanderung schlenderte ich mit meinen Freundinnen gerade durch die Fußgängerzone, als ich diese tolle, eingängige Musik gehört habe.“ Sie lobte das Open-Air-Feeling „in wunderbarer Umgebung.“ Und Sandra Przyblowicz meinte: „Die Musik erinnert mich an alte Heinz-Rühmann-Filme.“ Die Medizinisch-Technische Angestellte aus Berlin hatte sich ganz leger auf einen Baumstamm gehockt und genoss mit ihrem Freund Detlef die Atmosphäre im Kurpark.

In der Tat: An diesem Sonntag war es ein ganz besonderes Musik-im–Park-Feeling. Jedes Jahr bestreiten etwa 550 Musiker in 130 Konzerten zwischen Mai und Oktober ein buntes Programm, das Metropol Orchester ist dabei ein fester Bestandteil. Ehrensache, dass Schönach mit seinen Kollegen auch am Festtag aufspielte. „Fast alle unsere Bandmitglieder leben in der Marktgemeinde, viele unterrichten hier an der Musikschule“, erzählt der Chef der beliebten Veranstaltungsreihe, die inzwischen einen hervorragenden Ruf genießt.

Sicher auch ein Verdienst ihres engagierten Leiters. „Wir spielen immer wieder gern für unsere Gäste.“ Und die fanden Gefallen an den Rhythmen von Foxtrott, Latino-Musik und klassischen Evergreens. Abends sorgte dann die „ES-Big-Band“ mit Gaststars für beste Laune. Und als es dunkel wurde, beschloss ein buntes Feuerwerk diese gelungene Zehn-Jahres-Feier.

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