2. Bundesliga spielt in einer Doppelrunde

Garmisch-Partenkirchen - ESBG-Vereine geben der Deutschen Eishockey-Liga einen Korb in Sachen Kooperationsvertrag - Pre-Playoffs abgeschafft

Der Modus für die 2. Eishockey-Bundesliga steht: Die 13 Vereine, darunter Aufsteiger SC Riessersee, einigten sich bei einer Tagung der Eishockey Spielbetriebs-GmbH (ESBG) in Frankfurt darauf, eine Doppelrunde mit 48 Spielen auszutragen. Danach geht es für die ersten acht Vereine direkt in die Playoffs. Für die Mannschaften auf den Plätzen 9 bis 13 wird es noch einmal haarig. Die spielen eine Abstiegsrunde im Modus jeder gegen jeden. „Das finde ich schon hart, dass auch der Neunte noch absteigen kann“, urteilt SCR-Manager Ralph Bader. Die sehr umstrittenen Pre-Playoffs wurde für die kommende Saison wieder abgeschafft.

Hauptpunkt bei der Tagung in Frankfurt war jedoch der Streit um den Kooperationsvertrag mit der Deutschen Eishockey-Liga. Gernot Tripke, Geschäftsführer der DEL, unterbreitete den Vereinen der 2. Bundesliga vor Ort noch einmal das Modell, das die DEL für eine Relegation zwischen dem Schlusslicht der DEL und dem Meister der zweiten Liga favorisiert. Damit konnten sich die Vertreter der ESBG und der Clubs nicht anfreunden und stimmten geschlossen dagegen. Hauptkritikpunkt ist nicht die Relegation an sich, sondern beispielsweise, dass diese erst in drei Jahren (Saison 2013/14) erstmals ausgespielt werden soll. Zudem stören sich die Vereine am Zeitpunkt: Die Elite-Liga schlägt neun Tage nach Ende der DEL-Saison vor. „Das ist für die Zweitligisten nicht zu realisieren“, klagt ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger. Die Vereine haben nun erneut einen Kompromissvorschlag erarbeitet, der dem DEL-Aufsichtsrat baldmöglichst vorgelegt wird. (cf)

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