Mann bricht Ehefrau die Nase

Garmisch-Partenkirchen - Volltrunken schlägt ein Garmisch-Partenkirchner seine Frau krankenhausreif: Sie muss mit einem Nasenbeinbruch ins Klinikum. Seine Liebe zeigt er ihr dann auf schockierende Weise ....

Eigentlich sollte es ja ein netter Abend werden, der Anlass war ein freudiger. Doch aus der lustigen Feier wurde bitterer Ernst. Sie endete für eine Frau mit einem Nasenbeinbruch im hiesigen Klinikum - zugefügt von ihrem eigenen, völlig betrunkenen Ehemann.

Erst habe das Ehepaar den Abend mit Freunden verbracht, um die soeben erworbene Eigentumswohnung zu feiern, berichtete die Staatsanwältin. Als die neuen Besitzer dann allein waren, gönnten sie sich noch eine Flasche Wein. Schließlich sei ein heftiger Streit - vor allem übers Geld - entbrannt.

Dann rastete der 40-Jährige völlig aus: Mit der bloßen Faust soll er sein Weinglas zerschlagen und dann mit dessen abgebrochenem Stiel in der blutenden Hand den Arm seiner Frau geritzt haben. Als sich seine Gattin ins Bett verkroch, habe der Mann lauthals geschrieen: „Wir sind noch nicht fertig”, sich auf sie geworfen und ihr dreimal mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Und zwar so heftig gewesen, dass die 39-Jährige einen Nasenbeinbruch davontrug.

Angeklagt wegen gefährlicher Körperverletzung, bekannte sich der Garmisch-Partenkirchner zu seiner Tat. Schon früher habe er sich absichtlich selbst Verletzungen zugefügt, gab er offen zu. Sogar die Kniescheibe soll er sich zerschlagen haben.

Wie weit sein Hang zur Selbstverstümmelung geht, demonstrierte der Mann eindrucksvoll vor Gericht: Er entblößte seine Brust und präsentierte ein schreckliches Bild. Mit vielen glühenden Zigaretten hatte er sich den Namen seiner Frau auf die Haut gebrannt. Als Liebesbeweis.

Anscheinend vom eigenen Verhalten geschockt, rief der 40-Jährige sofort nach seinem Ausraster die beste Freundin seiner Frau an. „Beide waren stark betrunken”, sagte die 30-jährige Zeugin nun vor Gericht.

Trotz seines Rauschs sei die Schuldfähigkeit des Angeklagten allerdings zum Tatzeitpunkt nicht aufgehoben, sondern allenfalls vermindert gewesen, erklärte ein Sachverständiger. Die Staatsanwältin beantragte daraufhin eine neunmonatige Bewährungsstrafe.

Für Richter Paul Georg Pfluger stand fest: „Erst mit dem abgebrochenen Glas den Arm der Frau ritzen und ihr anschließend mit einem Faustschlag die Nase brechen - beide Taten sind an Brutalität kaum zu überbieten.” Er schloss sich im Urteil der Staatsanwaltschaft an. Neun Monate, auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt, dazu 2000 Euro Geldauflage. Zahlen muss der Mann diese je zur Hälfte an die Sonderpädagogische Tagesstätte Farchant und an „Ärzte ohne Grenzen”.

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