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Der Zahn der Zeit nagt an den Gebäuden der St.-Irmengard-Schulen.

Planung steht noch ganz am Anfang

Generalsanierung für St.-Irmengard-Schulen geplant

Garmisch-Partenkirchen - An den St.-Irmengard-Schulen nagt der Zahn der Zeit. Deshalb schmiedet die Erzdiözese München und Freising Pläne für eine Generalsanierung der Bildungseinrichtung in Garmisch-Partenkirchen.

Die Angebote wachsen stetig. Exkursionen, Seminare, intensivierter Unterricht. Bildungseinrichtungen durchleben einen ständigen Wandel. Die viel diskutierte G8-Reform für Gymnasien, die in Bayern 2004/2005 eingeführt wurde, zählt sicherlich zu den bedeutendsten Änderungen der vergangenen Jahre. Mittlerweile steht eine Rückkehr zum früheren, neunjährigen Modell, wieder zur Debatte. Während sich einerseits Inhalte und Strukturen immer weiter entwickeln, versprühen auf der anderen Seite manche Schulgebäude noch den Charme der Vergangenheit. Sie sind in die Jahre gekommen. Das trifft auch auf die St.-Irmengard-Schulen in Garmisch-Partenkirchen zu. Dabei soll es aber nicht bleiben. Der Träger, die Erzdiözese München und Freising, plant eine Generalsanierung.

Aufgrund seines Alters soll das Gebäude auf den neuesten Stand gebracht werden, bestätigt Bettina Gröber, Mitarbeiterin der Diözese-Pressestelle. So viel steht fest – im Gegensatz zu den Details. Denn wie genau man die Schulen architektonisch für die Zukunft rüstet, darüber „kann ich noch gar nichts sagen“. Der Träger steckt mitten in der Planung. Dementsprechend offen steht die Kostenfrage: „Wir wissen noch nicht, wie viel wir investieren.“

Ein grober Zeitplan schwebt den Verantwortlichen indes bereits vor. Die Bauphase, von der alle Mädchen betroffen sein werden – in diesem Jahr sind es 504 Realschülerinnen und 538 Gymnasiastinnen – soll Göbner zufolge voraussichtlich zwei Jahre dauern. Für diese Zeit erhalten die Mädchen ihren Unterricht in „Zwischenunterkünften“, möglicherweise in Containern.

Mit dem Vorhaben soll die Schulfamilie allerdings nicht überrumpelt werden. Die Diözese bezieht sie mit ein, es besteht ein reger Austausch mit der Leitung. „Das läuft in enger Abstimmung“, betont die Presse-Mitarbeiterin. „Die Leute vor Ort wissen, was sie brauchen.“

Rektor Otmar Würl kann dies nur bestätigen, möchte sich aber zur Sanierung von St.-Irmengard nicht äußern. „Wir sind noch komplett am Anfang.“ Mehr lässt er sich nicht entlocken, so ist das auch mit der Diözese abgestimmt.

Derzeit geht es darum, die Planung für die Schönheitskur der Gebäude voranzutreiben und schließlich zu beenden, um sie den Betroffenen und der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Im Herbst dann, schätzt Göbner, liegen präzisere Informationen vor.

Die Diözese hält sich noch zurück. Es sind nur vage Prognosen, die sie aufstellt. Das gilt auch für den Zeitplan. Wann der Bau starten soll, da mutmaßt Göbner auch nur. „Puh, also fünf Jahre wird es hoffentlich nicht mehr dauern“, sagt sie. Denn die Sanierung sei nötig. „Wir wollen so schnell wie möglich anfangen.“ Das Ziel aber, das die Beteiligten anvisieren, ist im Gegensatz zu den Planungen schon genau formuliert. „Wir wollen, dass sich die Schüler wohl fühlen und in einem schönen Umfeld lernen können.“

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