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Startschuss am 1. Oktober

Tennishalle verwandelt sich in Athletikcenter

Garmisch-Partenkirchen - Viel Sport „unter einem Hut“: Razvan Stroescu und Martin Gerstl eröffnen am 1. Oktober ein Athletikcenter in der Tennishalle am Hausberg. Und das wartet mit einem großen Angebot auf. 

Ein professioneller Soccer-Court wurde bereits eingerichtet.

Sie sind zwei Spezl: Razvan Stroescu (38) und Martin Gerstl (25). Was sie verbindet: Tennis. „Wir spielen und trainieren schon sehr lange miteinander“, sagt Stroescu. Immer am Hausberg beim SC Riessersee. Dort schlagen sie auch für die Herrenmannschaft auf. Ab sofort engagieren sich die beiden Garmisch-Partenkirchner weit darüber hinaus für ihren Sport: Sie sind die neuen Pächter der Tennishalle am Hausberg – und haben Großes vor. In den vergangenen Wochen entstand dort das Athletikcenter Garmisch-Partenkirchen, wie sie ihre Anlage getauft haben.

Tennis ist auch weiterhin ein Programmpunkt. „Doch damit allein trägt sich die Halle nicht“, betont Stroescu. „Das haben die vergangenen Jahre mehr als deutlich gezeigt.“ Deshalb bauen Stroescu und Gerstl das Angebot großzügig aus. Auf dem ehemaligen dritten Tennisplatz im hinteren, abgetrennten Teil der Halle wurde ein Indoor-Fußballplatz installiert. „Mit von der FIFA zugelassenem Kunstrasen“, berichtet Stroescu stolz. Banden, Netz – alles ist vorhanden für die Fußballer, egal ob Hobby- oder Vereinskicker. „Wir haben jetzt schon ein paar Buchungen für Kindergeburtstage.“

Neues Angebot: Crossfitness

Platz Nummer vier bekommt ebenfalls eine neue Bestimmung: Dort entsteht ein spezielles Trainings-Angebot: Crossfitness. Für den Bereich haben die neuen Hallenpächter eigens einen Experten engagiert: John Alexander Tyksinski. Der US-Amerikaner aus Kalifornien war Profi-Triathlet und ist Sport-Wissenschaftler, der beispielsweise mit dem SC Riessersee zusammenarbeitet. „Wenn, dann machen wir es richtig“, stellt Stroescu klar. „Er betreut den gesamten Bereich.“ Hinter Crossfitness versteckt sich ein ganzheitlicher Ansatz: Gewichtheben, Sprinten, Eigengewichtsübungen und Turnen werden kombiniert. Dazu geht es beim Trainierenden auch um Themen wie Ernährung und Mobilität. Der Startschuss für diesen Bereich fällt am 1. November.

Zunächst sind noch einige Umbauarbeiten fällig. „Die Westseite nach Grainau wird geöffnet, bekommt große Glasfenster und Schiebetüren.“ Zudem wird die Isolierung an den oberen Fenstern entfernt. „Wir wollen viel Tageslicht und den freien Blick in die Landschaft.“

Bei einem Abendessen entstand die Idee

Mit Tennis auf Australian-Open-Belag, Fußball und Fitness sehen die Pächter das Ende der Fahnenstange aber nicht erreicht: Badminton und Tischtennis sollen noch folgen. Eine größere Sauna ist in diesen Tagen bereits installiert worden. „Wir wollen einfach ein komplettes Angebot schaffen“, sagt Gerstl. „Das war immer unsere Grundidee.“ Bei einem Abendessen sinnierten Stroescu und er über die Zukunft der Halle. „Wir hatten Angst, dass sie komplett für Tennis verloren geht“, betont Stroescu. Was also tun. Sie setzten sich zusammen und brachten ein Konzept zu Papier. „Wir haben uns gefragt, wo man denn bei uns länger gemeinsam Sport treiben könnte?“ Es gab keine Antwort. Also hoben sie das Projekt Athletikcenter aus der Taufe. „Wir wollten alles unter einem Hut haben.“

Da Gerstl nicht nur Tennis spielt, sondern selbst auch Unterricht gibt, bot sich dieses Thema an. Stroescu spielte lange Zeit beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen Fußball. Auch aus dieser Zeit sind genug Kontakte vorhanden. Gute Vorzeichen. Musste eigentlich nur der Hallen-Inhaber mitspielen. Das tat Karlheinz Köhler letzten Endes. „Es ist super, dass er uns die Chance gibt“, betont Stroescu. „Er ist uns in einigen Dingen entgegengekommen, hat mitinvestiert.“ Nun geht’s zur Sache. Ab 1. Oktober öffnet das Athletikcenter. Tennis und Fußball sind dann bereits möglich. Auch verhungern oder verdursten muss keiner. Stroescu: „Kleine Snacks haben wir immer da, sonst gibt es ein Catering für Veranstaltungen.“

Das Duo ist gespannt, wie ihr Konzept ankommt. „Wenn wir einen guten Job machen, dann werden es die Leute annehmen“, meint Gerstl. Denn eines ist auch wichtig: Die beiden verzichten auf langwierige Mitgliedschaften. „Jeder zahlt dafür, was er nutzt. Verträge, aus denen man nicht mehr rauskommt, gibt es bei uns nicht.“ Ansätze, mit denen sie punkten wollen.

Alle Infos

über das Angebot gibt es telefonisch unter 0 88 21/96 77 881.

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