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Beste Stimmung herrschte vor einem Jahr bei der Premiere von Rock am Hang. 

Sechs Bands treten auf

Zweite Auflage von Rock am Hang

Garmisch-Partenkirchen - Die Premiere war ein Erfolg, jetzt legen die Organisatoren nach: Sie veranstalten wieder "Rock am Hang". Das Progamm kann sich sehen lassen. 

Der erste Versuch ist meist der schwierigste. Glückt er aber, steht einem weiteren meist nichts mehr im Weg. Vor knapp einem Jahr gingen Johannes Maurer und Dominik Suttor das Wagnis ein, in Garmisch-Partenkirchen ein Open-Air-Musikfestival zu organisieren – das erste unter der Alpspitze nach fast einem Jahrzehnt Pause. Monatelang hatte das Team „Rock am Hang“ vorbereitet. Am Ende zahlte es sich aus: Mehr als 400 Besucher strömten an den Veranstaltungsort, das Hannibal Aprés. Der umgebaute ehemalige Osterfelder Hof liegt am Zielhang der Kandahar und ist seit 2014 für seine regelmäßigen Veranstaltungen bekannt.

Rock am Hang sticht aber eindeutig heraus. Keine Veranstaltung wird länger und intensiver beworben. Organisator Suttor meint, der finanzielle Gewinn sei unterm Strich zweitrangig. „In erster Linie wollen wir vor allem den jungen Leuten in der Region etwas bieten.“ Für Rock am Hang 2016, das am Samstag, 10. September,  um 15 Uhr startet und bis kurz vor Mitternacht dauert, gibt es die Tickets im Vorverkauf wesentlich günstiger (9 Euro).

Das Programm zu diesem Preis kann sich durchaus sehen lassen. Sechs Bands treten auf. Sechs unterschiedliche Musikrichtungen. Sechs unterschiedliche Bandbiografien. „Die Abwechslung war uns wieder wichtig“, sagt Suttor. Headliner am Samstag sind die „Irish Handcuffs“, eine Punkrockband aus Regensburg, die erst 2011 gegründet wurde, allerdings schon einen Plattenvertrag unterschrieben hat. Ganz ähnliche Klänge werden wohl von „Beeswax“ aus Krün und „Knopf“ aus Garmisch-Partenkirchen zu hören sein. Ein musikalisches Experiment stellt die Gruppe „Impala Ray“ aus München dar, die praktisch ein neues Genre, den BaysFolk, erfunden hat und damit schon bei Antenne Bayern Aufsehen erregte. Die Mischung aus bayerischen Instrumenten (unter anderem Hackbrett) und Westcoast-Folk kreiert einen ganz eigenen Stil. Und wer nach sieben Stunden Live-Musik noch nicht genug hat, für den haben die Veranstalter im Anschluss eine Aftershowparty parat, auf der ein DJ der bekannten Musikzeitschrift „Metal Hammer“ auflegt.

Auch beim zweiten Rock am Hang wird von den Veranstaltern nichts dem Zufall überlassen. Fast 500 Gäste verzeichnet die offizielle Facebookseite bereits. Maurer ist jetzt schon stolz auf das Geleistete: „Rock am Hang ist unser Baby. Einzigartig in Deutschland.“ 

Vorverkaufsstellen

„Edge to Edge“ und „Hannibal Après“ (beide Garmisch-Partenkirchen) sowie „Burgeria“ (Saulgrub). Mehr Infos zum Line up und Aktuelles zum Festival gibt unter www.facebook.com/rock.am.hang.

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