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Viel zu besprechen: (v. l.) Landrat Anton Speer, Johannes Klucker, Leiter des Schulzentrums, und Kreisbaumeister Alkmar Zenger vor den Plänen.

Kosten werden auf acht Millionen Euro geschätzt

Berufschule: Das planen die Sieger des Architekten-Wettbewerbs 

Landkreis - Mit acht Millionen Euro ist die Erweiterung der Berufsschule eines der nächsten Großprojekte des Landkreises. Inzwischen steht der Sieger des Architekten-Wettbewerbs fest. Das Münchner Büro hat viel vor.

Ein Betonklotz, grau, kastenförmig, nicht gerade schön: Wie lässt sich so ein Gebäude funktional erweitern und vielleicht dadurch sogar optisch verbessern? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Architekten-Wettbewerbs, den das Landratsamt für die Generalsanierung des Klassentrakts in der Berufschule Garmisch-Partenkirchen gestartet hat. Der Sieger – die Architekten Knerer und Lang – setzen dem grauen Beton helles Lärchenholz entgegen. „Der Charakter der Schule bleibt erhalten“, sagte Landrat Anton Speer (Freie Wähler) bei der Vorstellung des Ergebnisses. Dennoch erhalte das Gebäude ein völlig neues Gesicht.

Die Pläne des Wettbewerb-Siegers wie auch jene der elf Konkurrenten werden seit Anfang der Woche im Foyer der Behörde ausgestellt. Noch bis 25. Juni können sich Interessierte anschauen, was die Experten mit dem Beruflichen Schulzentrum „anstellen“ wollten. Unter den Teilnehmer ist sogar das renommierte Büro „Estudio Gonzáles“ aus Valladolid in Spanien. Dessen Variante wäre optisch sehr grünlastig gewesen. Und ist beim Preisgericht, das kürzlich acht Stunden lang beraten hat, durchgefallen. „Der Sieger ist uns hingegen gleich ins Auge gestochen“, plauderte Speer aus dem Nähkästchen.

Kreisbaumeister Alkmar Zenger betonte, dass die Funktionalität der benötigen Erweiterung ein wichtiges Thema war. Bei der Aula, die zur Mensa ausgebaut wird, und bei zusätzlichen Klassenräumen. Vier bis fünf werden nun in Ergänzung im zweiten Stock des Klassentrackes, des so genannten „70er-Jahre-Baus“ entstehen. Hinzu kommen energetische Maßnahmen, wie eine neue Heizung, Lüftung, sanitäre Anlagen und eine Dämmung.

Die Kosten für das ganze Paket werden auf acht Millionen Euro geschätzt. 300.000 Euro sind in diesem Jahr im Kreishaushalt für die Planung eingestellt. Der Zeitplan für die Arbeiten ist ehrgeizig: Zenger zufolge sollen sie 2017 und 2018 erfolgen.

Für Johannes Klucker ist es dabei wichtig, dass der Betrieb weiterlaufen kann. Unter seiner Leitung besuchen 1300 junge Erwachsene und 65 Lehrer die Einrichtung, die drei Schulen und fünf Flüchtlingsklassen beherbergt. „Vieles müsste in den Ferien erfolgen.“ Und: Es geht wohl nicht ohne Container.

Grundsätzlich werde geplant, dass als erstes die L-förmige Erweiterung entsteht. Die Fassade ist komplett aus Holz und Glas geholten. Das Lärchenholz findet sich dann zudem in den Sonnenschutz-Elementen für die unteren Stockwerke wieder. Vorteil dieser Vorgehensweise: Die neuen Räume können gleich als Ausweichquartiere für Klassen genutzt werden, in denen gearbeitet wird. Die Vorfreude auf den zusätzlichen Platz ist groß, aber es gilt, vieles zu planen. „Das wird alles“, sagte Klucker, „eine riesige Herausforderung“.

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