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Massenmarsch: 444 Teilnehmer wandern im Juni durch das Isartal.

Auswertung der Fragebögen stimmen Organisatoren zufrieden

24 Stunden von Bayern: Isartal bekommt gutes Zeugnis

Isartal - Ein riesiger Aufwand für eine zweitägige Veranstaltung – doch das Wanderspektakel „24 Stunden in Bayern“ war die Mühe wert. Das zeigt die positive Resonanz bei einer Befragung von 125 Teilnehmern.

Sie hat Blut und Wasser geschwitzt. Fast wäre das große Wanderspektakel „24 Stunden von Bayern“ im vergangenen Juni ins Wasser gefallen. Buchstäblich. Ein heftiger Regenschauer brach an dem Veranstaltungs-Samstag über das Isartal herein. „Wir waren alle nervös“, sagt Sabrina Blandau. Eine zweite Unwetterfront war im Anmarsch. „Wenn die gekommen wäre, hätten wir abbrechen müssen.“ Heute lächelt die Geschäftsführerin der Alpenwelt Karwendel bei dem Gedanken daran. Der schlimmste Fall trat nicht ein. Außerdem weiß sie jetzt, was sie vor rund zwei Monaten noch nicht wusste. Dem positiven Eindruck, den die Region und die Organisatoren bei den sportlichen Besuchern hinterlassen haben, haben die suboptimalen Wetterbedingungen nicht geschadet. Diese Bilanz zieht Blandau aus einer Befragung von 125 Teilnehmern, die nun ausgewertet ist.

Stolz blickt die Tourismus-Expertin auf den Bogen mit den Umfrage-Ergebnissen. „Es ist wirklich alles sehr, sehr gut verlaufen“, sagt sie. Das schlägt sich auch in Zahlen nieder. 96 Prozent der Befragten waren demnach „sehr zufrieden“ mit dem Austragungsort, also den drei Isartaler Gemeinden Wallgau, Krün und Mittenwald. „Das ist ein Spitzenwert“, betont Blandau. Das bestätigten ihr die Verantwortlichen von Bayern Tourismus, dem federführenden Ausrichter des Wander-Events, das jedes Jahr in einer anderen Region stattfindet.

Neben dem schönsten Erlebnis – für 22 Prozent war das das Ankommen im Ziel – ging es auch darum herauszufiltern, was den Teilnehmern besonders gut gefallen hat. Am besten schnitt der Punkt „Organisation, Einsatz, Freundlichkeit“ (27 Prozent) ab. Eine schöne Anerkennung für Blandau. Schließlich sei auch ihr Team an seine Grenzen gegangen. Die Vorbereitung verlangte den Mitarbeitern der Alpenwelt Karwendel einiges ab. Doch alleine hätte der Tourismusverband das Großereignis nicht stemmen können, ebenso wenig wie eine Gemeinde allein. „Die Zusammenarbeit zwischen den Orten ist toll gewesen“, sagt sie. „Man hat nicht an den Kirchturm gedacht.“ Ortsgrenzen – unwichtig. Alle haben an einem Strang gezogen. Deshalb steht für Ende des Jahres noch ein Helferfest auf dem Programm.

Aus touristischer Sicht interessiert sich die Geschäftsführerin natürlich in erster Linie für potenzielle Wiederholungs-Besucher. Und auch diese Bewertungen zaubern ihr ein Lächeln ins Gesicht. 87 Prozent der Befragten gaben an, das Isartal in den nächsten zwei bis drei Jahren „auf jeden Fall“ oder „eher ja“ erneut aufzusuchen. „Das ist ein guter Wert“, findet Blandau.

Darauf will sie aufbauen. Schon jetzt steht fest, dass weitere Veranstaltungen in dieser Richtung folgen sollen. Allerdings noch nicht 2017 – wegen des Bozener Markts. Doch zeigt sich die Alpenwelt-Chefin zuversichtlich, dass das anvisierte Wander-Event ein Erfolg wird. Denn der Tourismusverbund ist auch bei den künftigen Gastgebern der „24 Stunden von Bayern“ – im kommenden Jahr ist das Bad Hindelang im Oberallgäu – vertreten. „Wir kommen an die Teilnehmer ran.“ Und die Werbetrommel kann deswegen kräftig gerührt werden.

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