Bodenampel für „Smombies“ – ein verspäteter Aprilscherz

Ulf Vogler: Bodenampeln gegen Handy-Unfälle; Bayern 25. April

Also, bitte, geht’s noch? Bodenampeln für Menschen, die ununterbrochen in ihr Handy starren? Wer hatte diese Idee? Ich kann mich gar nicht genug aufregen! Da sind unsere Städte weit davon entfernt, endlich behindertengerecht, sprich barrierefrei zu werden, was für viele Gehbehinderte immens wichtig wäre (ich weiß, wovon ich rede, ich bin selbst Betroffene) und irgendwelche Städteplaner haben nichts anderes zu tun, als auf die Smartphone-Idiotie einzugehen. Stoppt bitte solche Beamte! Sofort! Diesen Menschen sollte man einen Reisigbesen in die Hand geben und auf die Straße schicken, vielleicht können sie das. Von allem anderen sind sie bitte zu entbinden! Und zu den Handy-Süchtigen: Sofort muss ein totales Handy-Verbot eingeführt werden, sobald man am öffentlichen Verkehr teilnimmt, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto! Und mit sofort meine ich auch sofort, nicht erst in zwei Jahren. Und die Geldstrafen bei Verstößen sind erheblich anzuheben! Der Smartphone-Benutzer kann diese dann ja sofort per Online-Banking überweisen. Oh Herr, wirf Hirn herab!

Michaela Bugar Attenkirchen-Thalham

Zuerst dachte ich an einen verspäteten Aprilscherz. Aber sogar Verkehrspsychologen mischen hier mit. Der Autofahrer oder Radfahrer, der mit dem Handy während des Fahrens erwischt wird, wird sanktioniert. Bei hirnlosen Fußgängern, die sich scheinbar an keine Regeln halten müssen, überlegt man ernsthaft, wie man Tausende Euro Steuergelder ausgibt, um selbstgemachte Schäden zu vermeiden. So wie man vor vielen Jahren die Schülerlotsen eingeführt hat, könnte man auch Smombie-Lotsen einführen. Auf 450-Euro-Basis würde ich auch an Straßenbahnhaltestellen, vor denen eine Ampel ist, die abgelenkten Nutzer der Smartphone darauf hinweisen, dass die Ampel rot oder grün ist. Das würde mit Sicherheit billiger kommen, als alle Übergänge mit Bodenampeln zu versehen, die man im Winter bei schneebedecktem Boden ohnehin nicht sehen kann. Ich bin selbst Smartphone-Nutzer. Aber wenn Psychologen so was wie Bodenampeln vorschlagen, dann kann der einfache Bürger auch einen Vorschlag machen. Auch wenn er in erster Linie sarkastisch gemeint ist. Vielen Dank für die Möglichkeit, Unmut über so manche nicht mehr nachvollziehbare Aktion auszudrücken.

Günter Reith Moosinning

Also, ich bin ein „Hans guck in die Luft“. Deshalb fordere ich Himmelsampeln. Falls eine Ampel mal ausfällt, ist an jedem Absatz, jeder Unebenheit, an jedem Pfosten ein Bewegungsmelder mit Warnhupe anzubringen! Ebenso muss das Wort Eigenverantwortung aus dem Duden gestrichen werden! Früher beschränken sich derartige Zeitungsartikel auf den 1. April. Hat sich das geändert oder ist die Verblödung (inklusive Geldverschwendung) derart fortgeschritten?

Elisabeth Herz Bad Bayersoien

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