Keine Kurzstreckenflüge

Dirk Walter: 35 000 Beschäftigte am Flughafen; Bayern 14. Juli

Herr Kerkloh von der FMG, trommelt wieder mal für seine 3. (unnötige) Startbahn. Er führt dazu wachsende Beschäftigtenzahlen an, bei denen er aber einen Hinweis auf ihre Qualität unterlässt. Bisher waren das überwiegend Beschäftigungsverhältnisse im Teilzeit- und Niedriglohnbereich. Gestern musste ich eine Bekannte abholen, die aus Paris kam. In der Wartezeit (später Nachmittag) studierte ich die Ankunftsliste, dabei fiel mir der erschreckend hohe Anteil von Inlandsflügen auf. Muss man denn aus Frankfurt, Stuttgart oder gar Nürnberg mit dem Flieger anreisen? Selbst Düsseldorf oder Berlin sind per Bahn in annähernd der gleichen Zeit erreichbar. Wenn man An- und Abfahrt, Ein- und Auschecken mit berücksichtigt, allemal. Völlig unbeachtet bleibt noch, dass das Flugzeug das umweltschädlichste aller Verkehrsmittel ist und zudem mit Steuergeldern hoch unterstützt wird. Würde man nur die Inlandsflüge abschaffen, hätte Herr Kerkloh sein Slots und könnte auch seine Billigflieger (billig durch Subventionen) und die Emire in den Emiraten bedienen. Während meiner Wartezeit wurde ich mehrmals von uniformierten FMG-Bediensteten aufgefordert, auf ihrem Tablet, für eine 3. Startbahn zu unterschreiben. Niemand sagt etwas gegen Flüge ab 2-3 Stunden Flugzeit.

 Hans Pfleger Olching

Herr Kerkloh von der FMG brüstet sich mal wieder mit Rekorden. Eigenlob wird groß geschrieben bei der FMG, das ist weithin bekannt. Stinken tut es auch, wie jeder weiß. Wenn die Flugbewegungen aktuell wieder ein bisschen nach oben gepuscht wurden (durch großzügiges Sponsoring von Fluggesellschaften), erhöht sich gleichzeitig auch der Lärm, der Kerosinverbrauch und damit auch die Feinstaubentwicklung in der Region München, Erding, Freising, Dachau, etc. Das dies von der Bevölkerung weder gewünscht noch akzeptiert wird, müsste auch jedem noch so sturem Verfechter der 3. Bahn einleuchten - Stichwort Empathie. Herr Seehofer hat dies erkannt und wird so klug sein, sein Wahlvolk nicht zu enttäuschen. Wenn er sich gegen den Ausbau ausspricht, wird er enorme Sympathien aus der Bevölkerung ernten können - und vielleicht auch ein paar böse Worte aus der Wirtschaft. Übrigens stimmt es nicht, das die Allianz zu den Startbahn-Befürworter gehört. Ich kenne Mitarbeiter dieses Konzerns, die sich tatkräftig dagegen engagieren. Richtigerweise müsste es lauten, dass Mitglieder des Vorstandes für den Bau sind - bei weitem nicht das gesamte Unternehmen. So verhält es sich sicherlich auch bei Siemens und den anderen Konzernen. 

Martin Falkenberg Berglern

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