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Großversuch (MM)

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- "Schwerer Verstoß gegen die Schweigepflicht"; Bayernteil vom 5. Mai und "Der Anschluss an die Moderne"; Leserbriefe vom 17. Mai

"Der Vergleich von Herrn Ertelt von erster Eisenbahn und Mobilfunk verbietet sich gerade deswegen, weil wir im 21. Jahrhundert sind und unabhängige (!) Studien negative Auswirkung elektromagnetischer Wellen gezeigt haben.

Wäre ich wie Herr Ertelt 500 Meter von einer Antenne entfernt, wäre ich glücklich, denn bei 250 Meter verschwinden meine Beschwerden. Im Hauptstrahl eines Handymastes (110 Meter) bin ich jedoch aller Menschenrechte beraubt. Mein Haus ist, bis auf einen mit Abwehrstore verhängten Raum, für mich nicht mehr nutzbar. Wieso ist Herr Ertelt so sicher, dass Elektrosmog nicht gesundheitsschädlich ist, wenn dies nicht einmal das Bundesamt für Strahlenschutz ist. Man räumt ein, in Bezug auf den rasant wachsenden Mobilfunk in verschiedenen Frequenzbereichen nicht einmal über Basiswissen zu verfügen. Man kennt auch nicht die Auswirkung von Masten, d. h. wir nehmen an einem Großversuch teil. Wer Beschwerden hat, wird abgewiesen, um den Aufbau einer für Mensch und Tier riskanten Technik nicht zu behindern.

Würde Herr Ertelt zu Gunsten eines Arbeitsplatzes seine Lebensqualität aufgeben? Ich denke, dass mehr, als in dieser Branche beschäftigt sind, bereits unter ihr leiden. Übrigens verlieren Zehntausende ihre Arbeit, weil zu Gunsten des Handys das so unschädliche Festnetz aufgegeben wird."

Eva Weber

80999 München

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