Integration durch Arbeit

Josef Ametsbichler: Munier arbeitet an seiner Zukunft; Bayern 19. August

Vollmundig wurden durch die Politik die Chancen für die Volkswirtschaft durch die ins Land kommenden Asylanten propagiert. Groß der Katzenjammer nun, nachdem nun nicht die erhofften hochqualifizierten Menschen zu uns kamen, sondern in der Mehrzahl welche ohne Ausbildung, teilweise auch Analphabeten. Kompetenzgerangel und fehlende Abstimmung zwischen den zuständigen Behörden erweisen sich nun als weiterer Hemmschuh für eine rasche Integration. Vor allem die Hindernisse, die für den Eintritt in eine Ausbildung oder in einen Beruf von diesen Stellen aufgebaut wurden, sind kaum zu überwinden. Welche existenzielle Bedeutung die Eingliederung in das Berufsleben hat, zeigen die Beispiele des Zuzuges polnischer Arbeiter im Zuge der Industrialisierung des Ruhrgebietes Ende des 19.Jahrhunderts und der türkischen Gastarbeiter Anfang der 60iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Trotz fehlender oder nur rudimentärer Kenntnisse der deutschen Sprache seitens der Zuwanderer und der Ausbildung von Parallelgesellschaften gelang die Integration. Wohl wenige Gelsenkirchener erinnern sich noch daran, dass ihr geliebter Verein Schalke 04 als „Polackenverein“ verunglimpft wurde aber in diesen Jahren mit Spielern wie Kuzorra, Szepan, Tibulski und Urban seine größten Erfolg feierte. Sprachkurse und Einweisungen in unsere Kultur gut und recht, aber erst das reale Leben, insbesondere die Einbindung im Beruf und in der Freizeit bringen uns erfahrungsgemäß den Flüchtlingen näher und tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen und damit die Integration zu fördern. Selbst wenn ein großer Teil der Asylanten auf Frist kein Bleiberecht erhalten, kann mit deren Aus-oder Weiterbildung eine sinnvolle Entwicklungshilfe geleistet werden, die mehr bewirken kann, als die Zuwendung an dubiose Potentaten in den Entwicklungsländern. Zudem wird ein positives Bild unseres Landes nach außen getragen Politik, Behörden, Industrie und Handwerk sind nun in der Pflicht, diesen Menschen diese Chance zu geben. 

Friedrich Wörnzhofer Peiting

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